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Bei einem Zweikampf mit Rudolf Behrenswerth (r.) zog sich Hertens Torwart Sascha Vitolins eine schwere Knieverletzung zu. 

Fußball

Schwere Verletzung trübt die Freude über ein unterhaltsames Spiel   

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Sascha Vitolins wird der DJK Spvgg. Herten längere Zeit fehlen. Der Torwart und Trainer verletzte sich bei der 3:4 (1:1)-Niederlage seiner Mannschaft bei RW Erkenschwick schwer.

  • RW Erkenschwick setzt seinen Weg in der Kreisliga A2 nach oben weiter fort.
  • Behrenswerth ist der matchwinner beim 4:3 gegen DJK Spvgg. Herten. 
  • Hertens Spielertrainer Sascha Vitolins verletzt sich schwer. 

 Kurz vor dem Ende zog sich Vitolins bei einem Zweikampf mit RWE-Torjäger Rudolf Behrenswerth womöglich eine schwerwiegende Knieverletzung zu. Für „Vito“ war’s der negative Höhepunkt eines verkorksten Nachmittags am Mühlenweg. 

Fiebig und Behrenswerth treffen früh

Dabei hatten die Gäste eigentlich ein ordentliches Spiel gemacht und gingen nach 15 Minuten durch Matthias Fiebig sogar in Führung. Behrenswerth gelang aber nur zwei Minuten später der Ausgleich. Sebastian Fricke hatte bei einem Lattentreffer für die Hausherren nach 22 Minuten Pech. 1:1 hieß es also auch nach 45 Minuten. 

Albersmann wechselt Torschützen ein

RWE-Coach Andreas Albersmann musste wechseln, brachte für den angeschlagenen Fricke (Zerrung) mit Marcel Melis einen frischen Stürmer. Und Melis war es, der den Ball aus spitzem Winkel zum 2:1 für RWE ins lange Ecke schob (68.). Es war der Auftakt einer turbulenten Schlussphase in einem unterhaltsamen Kreisliga-A-Spiel. 

Bibol und Stolz lassen Gäste jubeln

Per Doppelschlag machten Leon Bibol (71.) und Juri Stolz (75.) in nur vier Minuten aus dem Rückstand eine Hertener 3:2-Führung. Albersmann reagierte erneut, wechselte kurz vor einem Eckstoß den verwarnten Manuel Portmann aus und Eray Aksahin ein. 15 Sekunden später traf Aksahin zum 3:3 (77.). Beide Teams wollten in den letzten Minuten den Sieg. Und als Nico Handt den durchgestarteten Behrenswerth 20 Meter vor dem Tor nur durch ein Foul stoppen konnte, schlenzte der Gefoulte selbst den Ball präzise zum 4:3 ins Toreck (87.). 

"Vito" verdreht sich das Knie

Nur zwei Minuten später tauchte Behrenswerth erneut vor Vitolins auf. Es kam zu einer Berührung, bei der sich der Keeper schwer verletzte. Ein brutales Foul war das ganz sicher nicht, aber „Vito“ hatte sich unglücklich das Knie verdreht, das sofort rot und blau anschwoll.

So lief es auf den anderen Plätzen am Sonntag

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