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Fabian Weisser (l.) bereitete per Ecke das 2:0 für RWE vor. 

Fußball 

Nachholspiel am Mühlenweg: Dieses Ergebnis hatten wohl nur wenige erwartet 

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Acht Ligaspiele hatte der SV Hochlar 28 in der Kreisliga A2 in Folge gewonnen. Die letzte Niederlage  lag vier Monate zurück. Und das sollte auch bei RW Erkenschwick so bleiben. 

  • SV Hochlar verliert zum ersten Mal nach acht Siegen in Folge. 
  • Laurin Grüneberg gelingt ein Kopfballtreffer. 
  • RWE-Trainer Andreas Albersmann ist zufrieden.  

Im Oktober 2019 hatte Hochlar zuletzt verloren (0:3 im Derby beim FC/JS Hillerheide). Jetzt hat es den Tabellendritten wieder erwischt. Im Nachholspiel setzte sich am Dienstagabend Aufsteiger RW Erkenschwick überraschend mit 2:0 (2:0) durch. Und das gar nicht mal unverdient. 

RWE macht kaum Fehler

„Wir haben das richtig gut gemacht“, lobte RWE-Trainer Andreas Albersmann seine Mannschaft. „Wir wussten, dass Hochlar auf unsere Fehler lauert. Davon haben wir heute aber nicht viele gemacht“, meinte der Coach. Die am Sonntag ausgefallene Partie fand übrigens auf dem Kunstrasenplatz am Mühlenweg in Oer-Erkenschwick statt, nachdem Hochlar aufs Heimrecht verzichtet hatte. 

Hinspiel ging 4:3 an Hochlar

Und anders, als im Hinspiel (3:4), in dem die Gäste von der Averdunkstraße 60 Minuten alles im Griff hatten, sicher mit 4:1 führten und erst am Ende den Faden verloren, hielten die Rot-Weißen dieses Mal von Beginn an stark dagegen. Hochlar bekam kaum Bälle in die Tiefe, hatte in den ersten 45 Minuten einen guten Freistoß von Lukas Matena, den Keeper Mark Horst aber parieren konnte (23.). Und die Hausherren? Die beschränkten sich gegen den klaren Favoriten lange aufs Verteidigen, kamen dann aber durch zwei Standardtore noch zur 2:0-Führung vor der Pause. 

Erst Behrenswerth, dann Grüneberg

Nach Freistoß von Fabian Ortmann von der linken Außenlinie, drückte Rudolf Behrenswerth den Ball am zweiten Pfosten zum 1:0 über die Linie (41.). Mit dem Pausenpfiff köpfte Laurin Grüneberg nach Ecke von Fabian Weisser zum 2:0 ein (45.). Nach dem Wechsel machte Hochlar zwar etwas mehr Druck, probierte es immer wieder mit langen Bällen und hatte bei einem Pfostentreffer durch Philipp Sievers auch Pech. RWE beschränkte sich mehr auf die Defensive und versuchte über den schnellen Sebastian Fricke zum entscheidenden dritten Treffer zu kommen. Der fiel aber nicht mehr. So blieb es beim verdienten 2:0.

Ligakonkurrent FC 96 Recklinghausen präsentiert einen neuen Trainer.

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