Florian Pagels, Frank Adamski und Torsten Stondzik wollen demnächst mit RWE-Boss Andreas Jakob gemeinsam für die Alten Herren auflaufen. 
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Florian Pagels, Frank Adamski und Torsten Stondzik wollen demnächst mit RWE-Boss Andreas Jakob gemeinsam für die Alten Herren auflaufen. 

Fußball

Wenn's wieder losgeht, sind die Alten Herren von Rot-Weiß Erkenschwick bereit

  • vonOlaf Nehls
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Die Premiere im Kreispokal gegen Kültürspor Datteln fiel aus. Aber wenn es wieder weitergeht, dann schickt RW Erkenschwick ein starkes Altherren-Team ins Rennen.

  • Die Alten Herren von RW Erkenschwick wollen den Kader verjüngen. 
  • Spieler wie Torsten Stondzik, Florian Pagels oder Frank Adamski wollen für die Ü32 spielen. 
  • Pokalspiel gegen Kültürspor Datteln fiel wegen der Coronakrise aus.  

Die Altherrenfußballer eines Vereins sind in den allermeisten Fällen ein wichtiger Bestandteil – auch die Ü32-Kicker des SV Rot-Weiß Erkenschwick. Eine überaus gesellige Truppe ist das, die in der Vergangenheit vor allem ihre Stärken in der „dritten“ Halbzeit offenbarte. Gerade erst lobte der Vorsitzende Andreas Jakob bei der Jahreshauptversammlung die „Oldies“ für ihre Trinkfestigkeit und betonte auch die wirtschaftliche Bedeutung dieser Mannschaft, zu der er selbst zählt - sorgen sie doch vor allem im Vereinsheim immer wieder für großen Umsatz. Nur sportlich waren die Honermänner bislang eher zweit-, wenn nicht sogar drittklassig. Das soll sich demnächst ändern. 

Altersschnitt von über 40 Jahren

Und wenn denn nach dem Ende der Corona-Krise irgendwann mal wieder das Runde ins Eckige muss, dann sollten die Gegner die Alten Herren des SV Rot-Weiß auf der Rechnung haben, denn der Truppe, die aktuell einen Altersdurchschnitt von deutlich über 40 Jahren hat, wird eine Frischzellenkur verabreicht, wie der langjährige Kapitän der Senioren, Frank Adamski, verrät. Er selbst, dazu Spieler wie Torsten Stondzik, Florian Pagels, Markus und Simon Erfkemper, Frederik Kolfhaus, Jens Petzold, Tim Freund oder eventuell auch die aktuellen Kreisliga-A-Spieler Cihan Gümüs oder Sebastian „Fast“ Fricke stünden bereit. 

Der Spaß steht im Vordergrund

„Wir haben aufs schöne Wetter gewartet“, sagt Frank Adamski. Am vergangenen Freitag sollte es die Premiere der runderneuerten Altherren-Truppe geben, im Kreispokal gegen Kültürspor Datteln. Aus bekannten Gründen fiel das Debüt aus. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, sagt Adamski, der wie die anderen auch, „das Kribbeln wieder spürt und die Geselligkeit vermisst.“ Man dürfe natürlich, angesichts des Fitness-Zustandes der meisten Debütanten, keine Wunderdinge erwarten, sagt Adamski. Zumal sich die anderen Altherrenspieler ja auch erst einmal an das langsame Spieltempo eines Florian Pagels gewöhnen müssten. 

Stadtmeisterschaften werden zum "Klassentreffen"

„Aber ehrgeizig sind wir immer noch. Wenn wir spielen, dann wollen wir auch gewinnen“, verspricht Adamski. Das gelte natürlich auch für die Feldstadtmeisterschaften am Stimberg auf dem Platz von GWE. „Darauf freuen wir uns, das wird dann so eine Art Klassentreffen, weil man ja die generischen Spieler fast alle aus der aktiven Zeit kennt“, sagt der Ex-Kapitän. Und wenn es sich irgendwie einrichten lässt, dann will auch Julian Panchyrz bei den Spielen für die Alten Herren auflaufen, der sich beruflich seit vielen Monaten in Dubai befindet. „Er war schon ganz traurig, dass er nicht dabei sein konnte“, erzählt Adamski.

Gemeinsam feierten alle im vergangenen Sommer den Aufstieg in die Kreisliga A

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