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Sebastian Bozjak (re.) und die zweite Mannschaft der Spvgg. II wollen Hillerheide ein Bein stellen.

Fußball

"Frösche" sortieren sich neu

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OER-ERKENSCHWICK - Trainer Thomas Synowczik plant am Nußbaumweg die kommende Saison für das Kreisliga-A-Team. Erneut gibt es einen größeren Umbruch.

Der erfolgt nahezu zwangsläufig, denn eine Saison wie die abgelaufene, die GWE auf dem zwölften Tabellenplatz abschloss, will der Coach nicht noch einmal erleben. 26 Spieler hat er zurzeit im Kader für die kommende Spielzeit, weiß aber spätestens nach der vergangenen Spielzeit, dass auch diese scheinbar ausreichende Zahl nicht zwangsläufig vor späteren Personalsorgen schützt. Daher haben er und sein neuer Co-Trainer Oliver Gallert zwei Dinge gemacht: Erstens haben sie den Spielern des alten Kaders mitgeteilt, dass es nur noch „ganz oder gar nicht“ gibt, nur noch ehrgeizige und trainingswillige Akteure einen Platz finden. Und zweitens hat das Trainergespann auf genau diese Eigenschaften auch bei den externen Neuzugängen geachtet. Eine Folge ist, dass einige wenige Spieler den Verein verlassen haben und andere in die unteren GWE-Teams wechseln. Dafür finden sich manche wieder bei der „Ersten“, die vergangenen Sommer kürzertreten und im Kreisliga-B-Team spielen wollten, etwa Piet Wienstein oder Pascal Reissing.

Zehn Neuzugänge

Neu dabei sind Torhüter Christopher Ditterle, der den nach Suderwich abgewanderten Dominic Kandziora ersetzt, Sebastian Bozjak, Fabian Asseth, Dennis Mönche, Cenk-Mikail Erenoglu, Linus Wolt, Hakan Cinal und Furkan Güleryüz sowie Marco Schramm und Jan Mratzny aus der Zweivertretung. Mit ihnen sowie Fabio Kowalke, Danny Oeynhausen, Thorben Oberhag, Marius Gruben, Dennis Zimmermann, Robin Bergner, Christian Kevering, Daniel Christensen, Nico Weißfloh, Wienstein, Markus Krüger, Reissing und Torsten Birk sieht Thomas Synowczik seine Mannschaft gut aufgestellt.

Rollen von Kollhoff und Ratzke noch unklar

Noch unklar ist, welche Rollen Kevin Kollhoff und Patrick Ratzke in Zukunft spielen werden. „Kevin muss häufiger im Ausland arbeiten. Da schauen wir in der Vorbereitung, wie häufig er trainieren kann und in welcher Mannschaft er dann spielt“, sagt der GWE-Coach. Und Ratzke kuriert zunächst seine Knieverletzung aus und schaut dann, ob es Sinn macht, wieder zu spielen. „Wenn er spielen kann, haben wir ein Trikot für ihn“, so Synowczik. Im aktuellen Aufgebot vermisst der Trainer zwar einen ausgemachten Mittelstürmer. „Aber den haben wir bisher nicht bekommen“, sagt er. Die Aussichten, dass sich diese Lücke bis zum Meisterschaftsbeginn noch schließt, sind eher gering. Offensivkräfte sind allerdings beispielsweise mit Cinal, einem wiedergenesenen Weißfloh oder Christensen genug da.

Synowczik sieht die kommende Spielzeit als eine Art Übergangssaison. Denn nach einigen Jahren ohne eigene A-Jugend meldet GWE nun wieder eine – aus der dann in Zukunft auch Spieler der ersten Mannschaft entwachsen sollen. Gecoacht wird das Team bekanntlich von Christian Kevering, es soll freitags parallel oder sogar gemeinsam mit der Erstvertretung trainieren.

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