Matthias Gellner (l.) und Ingo Finkenstein sorgen sich um die Zukunft der U19 der Spvgg. Erkenschwick. 
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Matthias Gellner (l.) und Ingo Finkenstein sorgen sich um die Zukunft der U19 der Spvgg. Erkenschwick. 

Jugendfußball

U19 tritt wieder nicht an - jetzt droht der Trainer mit Rücktritt

  • vonOlaf Nehls
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Zum zweiten Mal in der laufenden Saison konnten die A-Junioren der Spvgg. Erkenschwick nicht antreten. Jetzt droht sogar ein  Zwangsabstieg.  

Die A-Junioren der Spvgg. Erkenschwick sind am Sonntag zum Auswärtsspiel in der Bezirksliga 5 beim Tabellenführer SSV Buer nicht angetreten. Sportlich hätte die Truppe von Matthias Gellner vermutlich ohnehin nicht viel bestellen können beim Meisterschaftsaspiranten. Prekär ist die Situation für die abstiegsbedrohten Schwarz-Roten aber dennoch, schließlich war es bereits das zweite Spiel in der laufenden Saison, zudem die Spvgg. nicht antrat. Bei einem dritten Nichtantritt steht der vorzeitige Abstieg fest. 

Beim nächsten Mal droht der Abstieg

„So weit wird es nicht kommen“, sagt Ingo Finkenstein, Sportlicher Leiter der Jugend. Am Montagabend wollen sich Trainer, Jugendvorstand und Hauptvorstand zu einer gemeinsam Sitzung treffen, um auch die Situation der A-Junioren zu besprechen. Aktuell sei die U19 auf Hilfe der U17 angewiesen, heißt es aus Kreisen der Jugendabteilung. „Die gab es am Sonntag aber nicht“, sagt ein enttäuschter Matthias Gellner, der mit acht halbwegs fitten Spielern in der Löchterheide eintraf. 

U17 hat acht Spieler auf der Bank

„Als dann die von Holger Gehrmann versprochene Unterstützung nicht kam, sind wir wieder abgereist“, erzählt Gellner. Fest steht, dass die B-Jugend beim 3:0-Sieg gegen FSV Witten acht Mann auf der Bank hatte. Gellner, der aktuell seine Trainer-B-Lizenz in der Sportschule Kaiserau macht, erwartet, dass in der Sitzung auch Entscheidungen getroffen werden, wie es weitergehen soll. „Sonst war es das für mich und auch meinen Co-Trainer Ervis Calloglu“, sagt der Übungsleiter.

So hatte die Spvgg. Erkenschwick in der Winterpause über eine Stärkung der A-Jugend nachgedacht. 

Bei einem Testspiel hatte ein A-Jugendspieler der Spvgg. die Rote Karte gesehen, wurde nachher aber vom Sportgericht freigesprochen

Zuvor hatte die Spvgg. Aleksander Wilk als Trainer der A-Jugend präsentiert, der aber wieder zurücktrat. Auch der Vorsitzende Olaf May hatte sich zwischenzeitlich eingeschaltet und dieTrainerfrage zur Chefsache erklärt. . 

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