Fußball Kreisliga-B-Relegation

FC 26 Erkenschwick II spielt zuerst in Westerholt

Oer-Erkenschwick - Für die meisten Fußballer ging es nach dem letzten Spieltag in die wohl verdiente Sommerpause. Nicht jedoch für die Zweitvertretung des FC 26 Erkenschwick, die noch in zwei Relegationsspielen gegen den SV Westerholt II um den Klassenerhalt in der Kreisliga B kämpfen müssen, da das neu formierte Team der Spvgg. Erkenschwick II in die B-Liga eingegliedert wird.

Für die erste Partie müssen die Rapener am Donnerstag nach Herten reisen (15 Uhr, Kuhstr.), um sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am Sonntag auf dem eigenen Platz zu schaffen. Eigentlich hätten die FCler auf eigener Platzanlage gespielt, doch aufgrund des Vatertagsturniers, welches ebenfalls am Donnerstag am Steinrapener Weg stattfindet, wurde das Heimrecht getauscht.

Sechs magere Pünktchen erspielte sich das Team von Jürgen Pakularz während der Saison, hatte dabei nahezu wöchentlich erhebliche Probleme mit dem Personal und belegte wohl nur den Relegationsrang, da die Germania Lenkerbeck unter der Saison ihre Mannschaft abmeldete. Die Westerholter auf der anderen Seite kämpften in der Kreisliga B4 bis zum letzten Spieltag um den direkten Klassenerhalt. Durch die 0:2-Schlappe im Heimspiel gegen GW Erkenschwick II ging es aber auch für sie in die Saisonverlängerung. „Ich habe Westerholt diese Saison zwei Mal beobachtet. Wenn alle alles geben, ist was drin“, sagte Pakularz vor der Partie, in welcher er nahezu komplett mit der dritten Mannschaft sowie vier A-Jugendspielern auflaufen wird.

In der nächsten Saison wird der FC 26 jedoch aller Voraussicht nach nur noch zwei Teams melden. „Den Klassenerhalt wollen wir deshalb schaffen, damit wir dann die freie Auswahl haben, ob wir den Startplatz in der Kreisliga C unserer dritten Mannschaft wahrnehmen oder wieder zwei Teams in der B-Liga haben wollen.“

„Wir wollen unbedingt die Kreisliga B halten“, erklärt SV Westerholts Trainer Mike Netta. Er hofft, dass sich seine Jungs ein gutes Polster erarbeiten für das Rückspiel. „Drei, vier Tore wären schon ganz gut“, sagt Netta. Er hat zwar mit einigen Ausfällen zu kämpfen, bekommt aber Unterstützung aus der dritten Mannschaft.

Da die Westerholter Fußball-Familie den Vatertag am Sportplatz feiert, geht Netta davon aus, „dass wir sicher auch ein paar Zuschauer haben.“

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