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Ohne Feuerwerk ins sechste Finale

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OER-ERKENSCHWICK - Spvgg. hält gegen Waltrop mit, verliert aber mit 0:1.

Im Duell der Vorjahresfinalisten setzte sich erneut die U15 des VfB Waltrop durch. Durch den 1:0-Erfolg bei der Spvgg. Erkenschwick am Mittwochabend zieht der Westfalenligist im Kreispokal zum sechsten Mal in Folge ins Finale ein und trifft dort auf den TSV Marl-Hüls, der sich mit 3:0 bei Vestia Disteln durchsetzte.

Gegen den Landesligisten aus Erkenschwick übernahmen die Gäste von Minute eins an das Kommando. Die Spielanteile brachten aber keine Torchancen. Die erste Torannäherung kam durch Maximilian Wilczek, der einen Lupfer deutlich über das Tor setzte (12.). Aus dem Nichts fiel dann die Führung für den VfB. Eren Soydogan trat bei einem Klärungsversuch über den Ball und die Chance ließ sich Nichita Gorea nicht nehmen, um ins lange Eck abzuschließen (24.). Nur drei Minuten später hatte Denis Czarnecki das 2:0 auf dem Fuß, doch sein Schuss prallte am Pfosten ab.

Sekunden vor dem Pausenpfiff traf Emirhan Aygün zum vermeintlichen Ausgleich, doch Schiedsrichter Tim Knepper entschied vorher auf Foul. „Ich sehe da absolut kein Foul“, ärgerte sich ESV-Coach Lukas Großmann nach der Partie.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben Torchancen Mangelware. Die größte Gelegenheit hatte Waltrops Mikail-Ismail Bayir fünf Minuten vor dem Ende, doch sein Schuss ging nur ans Außennetz, sodass die Partie mit 1:0 abgepfiffen wurde.

„Einen Klassenunterschied habe ich nicht gesehen. Der VfB hatte mehr Spielanteile, doch echte Torchancen konnte sich der Gegner nicht herausarbeiten“, so Großmann. VfB-Co-Trainer Sven Jahn, der den verreisten Cheftrainer Oliver Naumann vertrat, war mit dem Ergebnis zufrieden. „Unser Ziel war das Finale und das haben wir erreicht. Dass man in einem Halbfinale kein Feuerwerk abbrennt, dürfte klar sein.“

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