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Als Team gemeinsam an der Seitenlinie unterwegs: Timo Ostdorf (l.) und Christoph Metzelder.

Fußball

Ostdorfs volle Konzentration gilt der Trainerkarriere

OER-ERKENSCHWICK - Timo Ostdorf war jahrelang eine feste Größe im Erkenschwicker Fußball. Zurzeit konzentriert er sich jedoch voll und ganz auf seine Trainerkarriere.

Insgesamt sieben Jahre ging der gebürtige Oer-Erkenschwicker mit der Spvgg. Erkenschwick auf Punktejagd, ehe es Ostdorf 2015 über die Zwischenstation SC Hassel zum TuS Haltern verschlug. Bereits vor seinem Wechsel zu dem Seestadt-Club fungierte der inzwischen 32-Jährige als U17-Coach bei den Halternern. „Den Posten übernahm ich aus der Not geboren. Wirklich von Erfolg gekrönt war das Engagement aber nicht. Wir sind nämlich direkt aus der Kreisliga A abgestiegen“, schmunzelte Ostdorf über seine ersten Trainererfahrungen.

Mit dem Tapetenwechsel auf dem Platz übernahm „Ossi“ auch für zwei Jahre das Amt des sportlichen Leiters beim TuS. In der Saison 2015/2016 feierte der ehemalige Verteidiger aber den direkten Wiederaufstieg aus der Kreisliga B. Danach hörte die Trainerkarriere jedoch vorerst auf. „Ich hatte eigentlich nie die Ambition, eine Trainerlizenz oder eine Trainerkarriere zu machen“, gibt Ostdorf heute zu.

Im vergangenen Jahr gab es aber die Rolle rückwärts. Zusammen mit Ex-Profi Christoph Metzelder übernahm er die U19 der „Seestädter“ und führte sie gleich in seiner ersten Saison zum Aufstieg in die Westfalenliga. „In dieser Spielzeit habe ich dann auch Blut geleckt. Mir macht das Trainieren bei der A-Jugend ungemeinen Spaß. Hier arbeitet man sehr ambitioniert. Das gefällt mir.“

Obwohl auch Metzelder recht neu im Trainergeschäft ist, kann der B-Lizenzinhaber noch einiges von ihm lernen. „Christoph kommt natürlich aus dem Profibereich. Da hat man andere Blickwinkel auf bestimmte Situationen und da kann man sich schon einiges abgucken.“

Seine Zukunft sieht Ostdorf, nicht nur aufgrund des Endes seiner aktiven Karriere vor dem Beginn dieser Saison, an der Seitenlinie. Neben seinem Engagement beim TuS hospitiert er noch beim U12/U13 Training des TSV Marl-Hüls. „Ich möchte im nächsten Jahr die DFB-Elite-Jugend-Lizenz ablegen, dafür brauche ich aber die Hospitation.“ Das langfristige Ziel sei für ihn die A-Lizenz. Ob aus dem Hobby auch bald ein Beruf werden könnte, ist für den Erkenschwicker aber noch nicht ersichtlich.

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