Danny Tottmann von der Spvgg. Erkenschwick (totes Trikot) steigt hoch zum Kopfball.
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Körperlichkeit zählt in der Liga: Linksverteidiger Danny Tottmann macht es vor.

Fußball

Spvgg. Erkenschwick: Kopf hoch und die Chancen besser nutzen

  • Olaf Krimpmann
    vonOlaf Krimpmann
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Die nächste Chance auf den ersten „Dreier“ für die Spvgg. Erkenschwick: An diesem Mittwochabend holen die Schwarz-Roten um 19.45 Uhr bei Westfalia Kinderhaus nach. Die Partie war am ersten Spieltag abgesagt worden.

Das Gute an einem Nachholspiel unter der Woche: Zeit, sich über einen verpassten Sieg am Sonntag zu ärgern, bleibt keine. Und so richtet Spvgg. Erkenschwicks Trainer David Sawatzki ganz den Fokus aufs Westfalenliga-Nachholspiel heute Abend bei Westfalia Kinderhaus.

„Das Spiel gegen Neuenkirchen hat gezeigt, dass wir körperlich angekommen sind. Ich glaube, ich habe die Jungs in diesem Spiel so oft grätschen sehen wie in der ganzen Vorbereitung nicht“, so Erkenschwicks Trainer.

Jetzt gilt es, die nächste Baustelle zu schließen. Zwar erzielten die Schwarz-Roten in jedem Westfalenliga-Spiel stets ein Tor. Dass das aber meist zu wenig ist, um ein Spiel zu gewinnen, zeigen die Resultate. Auch beim 1:1 gegen Neuenkirchen monierte der Übungsleiter, dass „die Jungs nach der Führung etwas zufrieden wirkten“.

Bange ist dem Trainer trotzdem nicht: „Das Gute ist, dass wir uns die Chancen herausspielen.“ Jetzt gilt es, kaltschnäuziger im Abschluss zu sein, oder, wie David Sawatzki es formuliert: „Den Kopf hochzunehmen und zu schauen, wo der Keeper steht“. Der Respekt vor dem heutigen Gegner ist dabei groß: Bei Aufsteiger Kinderhaus herrscht unverändert Euphorie. Mit sechs Punkten aus drei Spielen haben die Münsteraner einen guten Start in die Liga hingelegt. „Die machen dann im letzten Spiel in der 90. Minute den Siegtreffer, das sagt viel über die Mentalität aus“, so Erkenschwicks Trainer.

Personell sieht die Ausgangslage eher mau aus: Christian Warnat und Marcel Klakus fehlen gesperrt, Justin Strahler und Dzenan Pilica sind angeschlagen. Ob es bei Sami Bouachria und Skandar Soltane nach Verletzungspause zu Einsätzen in der Startelf reicht, entscheidet sich wohl kurzfristig.

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