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"Natürlich war ich wütend": Zwischen dem SV Titania und Rot-Weiß ging es hoch her. Mittendrin: RWE-Co-Trainer Eray Aksahin.

Hallenfußball

Das steckt hinter dem Polizei-Einsatz bei der Hallenstadtmeisterschaft

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  • Kevin Korte
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Sportlich waren die Hallen-Titelkämpfe in Oer-Erkenschwick spannend wie lange nicht. Nur einmal schlugen einige über die Stränge, drohte die Situation zu eskalieren.

  • Nach dem Spiel zwischen RWE und Titania kommt es zur Rudelbildung
  • Schiedsrichter verfasst Sonderbericht
  • Zufälliger Polizei-Einsatz

Im vorletzten Spiel bei den Senioren zwischen Rot-Weiß und SV Titania (5:3) kam es unmittelbar nach Abpfiff zu unschönen Szenen. Zeitweise standen 40 bis 50 Personen aus beiden Lagern auf dem Feld, darunter auch zwei Polizeibeamte. Was genau geschehen war, lässt sich nur noch schwer nachvollziehen. Nach einigen Diskussionen und einer Roten Karte für RWE-Spieler Laurin Grüneberg ging es dann aber friedlich weiter. Grün-Weiß wurde Stadtmeister

Für die Rot-Weißen, die auf Platz zwei landeten, werden die Titelkämpfe wohl noch ein Nachspiel vor dem Kreis-Sportgericht haben. Schiedsrichter Hans-Georg Bintakies hatte noch am Sonntagabend einen Sonderbericht angekündigt. RWE-Trainer Andreas Albersmann schildert die Situation: „Es war unser letztes Spiel. Wir mussten hoch gewinnen, um noch eine Chance zu haben. Und als unser Spieler Rudolf Behrenswerth kurz vor Schluss alleine vor dem Titania-Tor scheiterte und danach abgepfiffen wurde, da stürmte ein Spieler von Titania auf Behrenswerth zu und hatte noch ein paar weitere im Schlepptau“, sagt Albersmann. Kurz darauf wurden es immer mehr. „Dann sind auch unsere Leute aufs Feld gerannt. Ich selbst habe versucht, alle irgendwie auseinander zu halten. Ich kam mir vor wie bei einer Verkehrsregelung“, sagt Polizist Albersmann.

Nach den Vorfällen habe er mit vielen Beteiligten gesprochen, erzählt Albersmann. „Es ist aber wohl niemand geschlagen worden.“ Völlig unverständlich sei für den RWE-Trainer aber die Rote Karten für seinen Spieler Laurin Grüneberg gewesen, obwohl er sich absolut friedlich verhalten, versichert der Trainer.

Das traf auf Eray Aksahin nicht ganz zu. Auch der spielende Co-Trainer von RWE, der in der Partie zuvor gegen FC 26 nach einem Gerangel mit Burak Umar gemeinsam mit dem FC-Spieler „Rot“ gesehen hatte, sprang in der Szene von der Tribüne auf und mischte sich ein. „Ein Spieler von Titania hat zweimal ausgeholt und wollte zuschlagen. Das gehört sich nicht und deshalb bin ich aufs Feld gerannt. Natürlich war ich wütend, wie man auf einigen Fotos sehen kann. Aber geschlagen habe ich nicht“, versichert Aksahin.

Dass sich dann plötzlich auch noch zwei Polizeibeamte in Uniform unter die wütende Menge mischten, war eher ein Zufall. RWE-Spieler Marcel Melis ist Polizist, hatte am Wochenende Dienst, schaute mit seinem Kollegen in der Willi-Winter-Halle vorbei und griff schlichtend ein. Schnell konnte die Situation aufgelöst werden, Straftaten gab es keine

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