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Patrick Reissing schaut hier zu, wie Fabio Kowalke im Mittelfeld den Ball behauptet.

Fußball

GWE verliert 5:7 bei DTSG Herten

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HERTEN - Satte zwölf Tore bekamen die Zuschauer beim Kreisliga-A-Spiel in Herten zu sehen. Dabei musste sich GWE trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd am Ende aber mit 5:7 (1:3) bei der gastgebenden DTSG geschlagen geben. Trainer Oliver Gallert haderte nach dem Schlusspfiff vor allem mit seiner Defensiv-Abteilung.

„Unsere Abwehr war heute unterirdisch, einfach grausam. Fast bei jedem Gegentor haben wir mitgeholfen“, so Gallert auf die sieben Gegentore angesprochen. Bereits nach acht Minuten musste Keeper Christopher Ditterle, der erst kurz vor Anpfiff von seiner Hochzeitsreise aus Paris in Herten eintraf, das erste Mal hinter sich greifen. Ilkay Hatil hatte einen zu kurzen Rückpass von Patrick Wienstein erlaufen und zum 1:0 eingeschossen. Zwar gelang GWE nach einem Eckball der 1:1-Ausgleich durch Hakan Cinal (15.), doch die Gastgeber gingen durch einen verwandelten Foulelfmeter von Samet Civkin, verursacht von Fabio Kowalke, nur zwei Minuten später mit 2:1 in Front. Saban Cetin legte noch vor der Pause das 3:1 nach (33.).

Nach dem Wechsel brachte Kowalke mit dem 3:2 GWE wieder in Schlagdistanz (48.), doch Cetin stellte für die DTSG umgehend den alten Abstand wieder her (50.). Doch die Gäste kamen noch mal. Danny Oeynhausen markierte den 4:3-Anschlusstreffer (55.) und Wienstein erzielte nach einer Stunde gar den 4:4-Ausgleich. „Da dachte ich, dass das Spiel zu unseren Gunsten kippen würde“, so Gallert, Doch der GWE-Coach irrte sich. Hertens Cetin nahm aus der Distanz Maß und der Ball flog zum 5:4 ins Netz (65.). Fünf Minuten später zogen die Hertener entscheidend davon. Dennis Mönche ging im eigenen Strafraum zu rustikal zu Werke und Ilkay Hatil stellte per Elfmeter auf 6:4 (70.). Im Gegenzug konnte Robin Bergner zwar für die Frösche zum 6:5 verkürzen (71.), doch mehr wollte den Gästen nicht mehr gelingen. Kurz vor dem Abpfiff erzielte Hatil dann seinen dritten Treffer an diesem Tag zum 7:5 (88.), was auch den Endstand bedeutete.

GWE ist auf Rang zwölf abgerutscht und hat nur noch zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Eine weitere Hiobsbotschaft für die Frösche ist der verletzungsbedingte Ausfall von Thorben Oberhag, der schon in Halbzeit eins ausgewechselt werden musste. Im Krankenhaus wurde eine schwere Hüftprellung mit Muskelfaserriss diagnostiziert. Da droht eine längere Pause.

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