+
Trainer Ahmet Inal – hier an der Taktiktafel – genießt bei der Spvgg. größtes Vertrauen.

Fußball - Westfalenliga

Inal verlängert bis 2021 - Spvgg. kündigt Transferoffensive an

OER-ERKENSCHWICK - Am Sonntag gibt es für die Spvgg. Erkenschwick in der Westfalenliga beim DSC Wanne-Eickel das „Endspiel“ um Platz vier. Für Trainer Ahmet Inal ist es mehr als die Partie um die goldene Ananas: „Ich will bis Saisonende jedes Spiel gewinnen.“

Aber bei allem Respekt vor dem Spiel: Viel interessanter ist aktuell, was die Planungen am Stimberg für die neue Saison betreffen. Und hier kann getrost von einer Transferoffensive gesprochen werden.

An erster Stelle steht der Trainer: Ahmet Inal hat in dieser Woche seinen Vertrag am Stimberg gleich bis 2021 verlängert. Der 37 Jahre alte Ex-Profi und Familienvater tut dies mit einem guten Gefühl: „Es herrscht hier eine Aufbruchstimmung gerade, die wollen wir nutzen.“ Und nutzen heißt für Inal wie für Tobias Rawers, neuer Mann im Marketing: Der Blick kann nur nach oben gehen.

Pilica und Ovelhey sind bereits fix

„Die Westfalenliga ist nicht die Spielklasse, in der dieser Verein auf Sicht hingehört“, sagt Rawers. Und deshalb hat der Klub an Tempo zugelegt, hat die ersten beiden externen Zugänge für die neue Spielzeit bekannt gegeben. Es sind Dzenan Pilica, Defensivallrounder vom sonntäglichen Gegner DSC Wanne-Eickel, und Innenverteidiger Andreas Ovelhey. Der war trotz seines jugendlichen Alters beim TSV Marl-Hüls einer der Leistungsträger.

„Wir sind auf der linken Überholspur und geben Vollgas“, sagt Trainer Inal. Vier, fünf weitere externe Zugänge sollen in Kürze folgen, alle sollen die Mannschaft auf Anhieb weiterbringen. Denn es wird auch einen Umbruch geben am Stimberg.

Was unsere Zeitung bereits berichtete, ist nun amtlich: Philipp Mandla und Jan Binias werden gehen, beide Kicker zieht es in die Regionalliga, möglicherweise auch – im Falle Mandla – nach Luxemburg. Der Verteidiger war vor zwei Jahren vom Oberligisten SV Saar 05 an den Stimberg gewechselt.

„Das sind Angebote, da können wir nicht mithalten“, sagt Trainer Inal. Mit Deniz Bastürk und Jannik Bröcker werden zwei Nachwuchskräfte gehen, Eleftherios Ilias studienbedingt kürzer treten. „Lefti“ hat eine zweite Karriere als E-Sportler eingeschlagen, feierte zuletzt mit dem SV Werder Bremen die Deutsche Meisterschaft.

Mit Große-Puppendahl bleibt der Kapitän

Seine endgültige Zusage hat dafür Lukas Große-Puppendahl gegeben, der Kapitän genießt in Mannschaft wie auch im Verein großes Ansehen. Neun Spieler aus dem aktuellen Kader sind damit fix, mit Stammkräften wie David Sawatzki und Dennis Weßendorf rechnet Inal ebenso wie mit Timo Conde, der unter dem neuen Mann an der Seitenlinie, der eigentlich als Stürmer geholt worden war, aufblühte.

Überhaupt Ahmet Inal: Dass er für zwei Jahre zusagte, sei für ihn frühzeitig klar gewesen: „Ich fühle mich wohl hier und ich spüre die Aufbruchstimmung im Verein durch das neue Team im Hintergrund.“ Auch er sagt: „Eigentlich muss dieser Verein in einer anderen Liga spielen.“

DSC Wanne-Eickel - Spvgg. Erkenschwick; So., 15 Uhr – Mondpalast-Arena. Navi: Im Sportpark, 44652 Herne.

Wie schnell das gehen soll, da hüllt sich der 37-Jährige noch in großes Schweigen: „Erst mal spielen wir diese Saison zu Ende.“

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Doppelter Dachstuhlbrand-Einsatz in Herten-Süd: Polizei äußert sich zur Ursache
Doppelter Dachstuhlbrand-Einsatz in Herten-Süd: Polizei äußert sich zur Ursache
Kommt jetzt das Verbot für Preis-Dumping im Lebensmittelhandel?
Kommt jetzt das Verbot für Preis-Dumping im Lebensmittelhandel?
Verkehrschaos: Diese Marler Siedlung sollten Autofahrer jetzt meiden
Verkehrschaos: Diese Marler Siedlung sollten Autofahrer jetzt meiden
Vom Navi quer durchs Stadion auf die Skipiste geführt - Recklinghäuser stranden in Winterberg
Vom Navi quer durchs Stadion auf die Skipiste geführt - Recklinghäuser stranden in Winterberg
Küchenbrand an der Friedhofstraße: Besitzer holen Hund selbst aus dem Haus
Küchenbrand an der Friedhofstraße: Besitzer holen Hund selbst aus dem Haus

Kommentare