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Vollversammlung im Hasseler Strafraum: Timo Conde und Dennis Konarski steigen nach einem Eckball hoch zum Kopfball, Keeper Enes Kurt klärt mit den Fäusten.

Fußball - Westfalenliga 2

Spvgg.: Arbeitsreicher und erfolgreicher Auftakt

GELSENKIRCHEN/OER-ERKENSCHWICK - Mit einem klassischen Arbeitssieg ist die Spvgg. Erkenschwick ins Punktspieljahr 2019 gestartet: Die Mannschaft setzte sich mit 2:1 (2:1) bei YEG Hassel durch und schloss in der Westfalenligatabelle zu den Gelsenkirchenern auf.

Der nagelneue Kunstrasenplatz am Lüttinghof war zwar bestens zu bespielen, die Partie aber näherte sich in weiten Teilen den weiteren äußeren Bedingungen an. Analog zu Nieselregen und Februarkälte war es kein rauschendes Fußballfest, das beide Mannschaften zelebrierten. Die spielerisch bessere Hälfte war dabei die erste, in der alle Tore fielen. In der zweiten dominierte auf beiden Seiten vor allem der Kampf.

„Es war klar, dass es heute schwierig werden würde“, sagte Erkenschwicks Trainer Ahmet Inal. Der wirkte nicht unzufrieden, im Gegenteil: In der hitzigen Schlussphase der Begegnung, die von Schiedsrichter Timo Gansloweit wegen zahlreicher Foulunterbrechungen um satte fünf Minuten verlängert worden war, musste Spvgg.-Keeper Philipp Kunz zwar zweimal parieren. Die Spvgg. erlaubte den Gästen aber nicht „die“ klare Chance zum Ausgleich.

Weitaus ansehnlicher lief der Ball in den ersten 45 Minuten durch die Reihen. Inal hatte im Erkenschwicker Sturm Timo Conde die Chance gegeben, sich mal wieder von Anfang an zu zeigen. Der Stürmer dankte es mit seinem ersten Meisterschaftstor für die Spvgg., und das machte der hoch aufgeschossene Dattelner in Klassemanier: Ein Zuspiel des starken Kevin Lehmann verwertete Conde in der 19. Minute gedankenschnell, um den Ball über das rutschige Kunstgeläuf flach zum 0:1 ins Eck zu schießen.

Hassel, das bis dahin kaum Offensivaktionen hatte, wurde nun mutiger, stellte die Spvgg. vor das eine oder andere Problem, das die Gäste dann auf ihre Art und Weise lösten: Just als YEG auf den Ausgleich drängte, tauchte Lehmann rechts am Hasseler Sechzehner auf. Seinen Schuss parierte Keeper Enes Kurt zwar. Beim Abpraller war David Sawatzki in klassischer Mittelstürmermanier zur Stelle und staubte ab (36.).

Gerne hätten die Gäste die Zweitore-Führung mit in die Kabine genommen, doch dazu waren sie kurz vor der Halbzeit zu sorglos: Im Zentrum tankte sich Mesut Özkaya durch und visierte aus 14 Metern den Innenpfosten des Erkenschwicker Tores an, von wo aus der Ball unhaltbar zum 1:2 einschlug (42.).

Skandar Soltane muss einiges einstecken

Nun wurde es bisweilen hektisch auf dem Platz, vor allem Skandar Soltane, dessen Schnelligkeit die Hasseler immer wieder vor Probleme stellte, bekam das zu spüren: Soltane war der definitiv meistgefoulte Spieler auf dem Platz. Sieben Gelbe Karten verteilte Schiri Gansloweit an YEG, zwei an die Rothemden.

Denen fehlte nach der Halbzeit Kevin Lehmann, der angeschlagen in der Kabine geblieben war und der später auf dem Feld mehr als einmal vermisst wurde. „Er ist halt ein Zerstörer, wie wir ihn sonst nicht haben“, so Ahmet Inal. Hassel hatte in den zweiten 45 Minuten zwar mehr vom Spiel, die wenigen klaren Chancen hatte die Spvgg. Die beste, ein Schuss des eingewechselten Bernard Gllogjani, klärte Savvas Turhal auf der eigenen Torlinie (88.).

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