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Gut gemacht: Am Nußbaumweg wirbelte RWE mit (v.l.) Florian Pagels, Torsten Stondzik, Frederic Tophoven, Rudolf Behrenswerth und Sebastian Fricke.

RWE gewinnt 7:0 bei GWE II

Das „weiße Ballett“ tanzt

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OER-ERKENSCHWICK - In der Kreisliga B4 marschiert RWE weiter vorne weg. Da half dem Ortsnachbarn GWE II auch die Unterstützung aus der „Ersten“ nicht.

Andreas Albersmann findet bei seiner Mannschaft eigentlich immer etwas, was er kritisieren kann. Im Ortsduell am Nußbaumweg war der RWE-Coach aber rundum zufrieden. „Das kann man sich heute wirklich angucken“, lobte der Trainer seine Spieler bereits beim Gang in die Kabine.

Der Tabellenführer lief am Nußbaumweg ganz in Weiß auf und tanzte tatsächlich wie einst Real Madrid. Mit viel Tempo lief der Ball durch die eigenen Reihen. Immer wieder kamen die Gäste vom Mühlenweg gefährlich vors Tor von Daniel Westhoff. Der GWE-Keeper patzte beim Rauslaufen nach einem langen Ball auf den starken Rudolf Behrenswerth. „Rudi“ war einen Schritt schneller und köpfte das Leder über Westhoff zum 0:1 ein (9.). Und auch die Standards saßen aufseiten des Spitzenreiters. Stondzik schlug eine Ecke auf Steffen Domhöfer, der mit dem Kopf verlängerte. Wieder Behrenswerth stand am zweiten Pfosten blank und schob zum 0:2 ein (18.). Fünf Minuten später zählte der Kopfballtreffer von Florian Pagels nach Zuspiel von Behrenswerth nicht. Der Mittelstürmer soll knapp im Abseits gestanden haben.

Dann bot sich Torsten Stondzik die Chance zum 0:3. Nach Foul von Marc-Andre Kurmann, der im Strafraum gegen Sebastian Fricke klar zu spät kam, gab’s Elfmeter. Stondzik rutschte bei der Ausführung aber aus. Westhoff fing den Ball sicher (30.). Acht Minuten später stand wieder Stondzik im Mittelpunkt. Warum sein direkt verwandelter Freistoß aus 30 Metern nicht zählte, bleibt das Geheimnis von Schiri Klaus Czernik (38.). Eine Minute später fiel der dritte Treffer für RWE dann doch. Nach Zuckerpass von Stondzik tauchte Pagels alleine vor Westhoff auf und schob zum 0:3-Pausenstand ein.

Nach dem Wechsel spielte RWE weiter munter nach vorne. Die GWE-Reserve, die sich mit Christian Kevering, Kevin Kollhoff und Jan Mratzny aus dem A-Liga-Kader verstärkt hatte und Tim Eisen und Robin Ostdorf aus der „Dritten“ auf dem Feld hatte, war chancenlos und hatte sich aufgegeben. Mit Doppelpack stellte Fricke auf 0:5 (64./66.). Stondzik machte zwei Minuten später das halbe Dutzend voll (68.). Und dann durfte auch noch Neuzugang Aleksander Wilk beim 0:7 sein Premierentor für das „weiße Ballett“ bejubeln (83.).

Auch nach Spielschluss war Albersmann hoch zufrieden: „Das war heute unsere beste Saisonleistung. Wir haben das nach vorne richtig gut gemacht und hinten nichts zugelassen. Ich habe nichts zu bemängeln.“

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