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Jan Mratzny (M.) traf doppelt.

Grün-Weiß schlägt Flaesheim mit 1:0

Krüger erlöst GWE

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OER-ERKENSCHWICK - Synowczik-Elf schlägt SuS Concordia Flaesheim in einer von Taktik geprägten Partie knapp mit 1:0 und feiert den dritten Sieg in Serie.

Ein attraktives Fußballspiel mit zahlreichen Torchancen war es nicht, was die Zuschauer am Sonntag am Nußbaumweg geboten bekamen. Dafür aber eine Partie, die stark von der Taktik geprägt war, denn mit Gastgeber GWE und SuS Concordia Flaesheim trafen zwei Teams auf Augenhöhe aufeinander.

Dass die Frösche am Ende knapp mit 1:0 (0:0) die Oberhand behielten und damit auch im dritten Rückrundenspiel den dritten Sieg einfuhren, hatten sie Markus Krüger zu verdanken. „Mütze“, eigentlich gelernter Innenverteidiger, wurde zum dritten Mal von Trainer Thomas Synowczik in den Sturm beordert und verwertete eine Vorlage von Pascal Reissing in der 77. Minute zum Siegtreffer.

In Halbzeit eins war Flaesheim das aktivere Team. In der neunten Minute kam Tim Bonka nach einem Eckball frei zum Schuss, doch GWE-Keeper Christopher Ditterle, der seine Zusage für die nächste Saison gegeben hat, war auf dem Posten. Ebenso in der 28. Minute als Ex-Oberligaspieler Lucas Mann aus 17 Metern draufhielt, Ditterle den Versuch aber mit den Fäusten entschärfte. Die Hausherren verzeichneten in den ersten 45 Minuten keinen gefährlichen Abschluss.

Nach dem Wechsel blieb die Partie auf dem schwer zu bespielenden Rasen zäh. Mann näherte sich nach 57 Minuten erstmals wieder dem GWE-Tor, doch sein Versuch ging links vorbei. Auf der Gegenseite verzeichnete Danny Oeynhausen nach mehr als einer Stunde den ersten gefährlichen Abschluss der Frösche (68.). Versuchten die Flaesheimer es vor dem Rückstand mit spielerischen Mitteln zum Torerfolg zu kommen, so war dieses Mittel nach dem 0:1 verbraucht.

Immer wieder entschieden sich die Gäste für lange Bälle, die die GWE-Abwehr um den sehr sicheren Sebastian Bozjak, aber vor keine Probleme stellte. Obwohl die Frösche nun Platz zum Kontern hatten, fiel der erlösende zweite Treffer nicht. So plätscherte die Partie ihrem Ende hingegen, die Schiedsrichter Henrik Stöttelder erst nach siebenminütiger Nachspielzeit abpfiff. „Wir haben heute gut verteidigt. Viele Tore waren schon vor der Partie nicht zu erwarten, daher bin ich über die Art und Weise des Sieges sehr zufrieden“, sagte Thomas Synowczik.

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