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RWE ist Titelverteidiger bei den Senioren.

Hallenstadtmeisterschaft

Pflichttermin für Fans und Fußballer

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OER-ERKENSCHWICK - Am ersten Wochenende im Januar trifft sich die Oer-Erkenschwicker Fußballfamilie unterm Hallendach – auch 2019. Das ist ein echter Pflichttermin für alle Fans und Fußballer der Stadt, denn die Hallenfußballstadtmeisterschaften für Senioren und Alte Herren in der Willi-Winter-Halle, zu der der Stadtsportverband als Veranstalter und GW Erkenschwick als Ausrichter Samstag und Sonntag einladen, sind längst mehr als nur ein rein sportlicher Vergleich. So sehen es auch die Trainer der fünf teilnehmenden Vereine, die wir vor dem Turnier befragt haben.

Thomas Synowczik von A-Kreisligist GWE, sei eigentlich kein Freund von Hallenturnieren, sagt aber: „Die Stadtmeisterschaft nutzen die Vereine, um auch das Verhältnis untereinander zu pflegen. Man trifft halt ganz viele Bekannte. Alle, die sich irgendwie für Fußball in der Stadt interessieren, sind dabei.“ Sportlich gehören Vorjahressieger RWE und natürlich die Spvgg. zu den Favoriten, meint der GWE-Coach, der einige Talente aus der eigenen A-Jugend in seinen Hallenkader berufen hat.

Auf Jugendspieler wird Ahmet Inal, Trainer bei Westfalenligist Spvgg., dagegen verzichten. „Unsere U19 hat selbst ein Turnier zur gleichen Zeit“, sagt der ehemalige Spieler der türkischen Süper Lig. „Ein paar gute Leute werden wir im Kader haben“, verspricht Inal, der selbst die Tasche packen will, um in der Halle aufzulaufen. Zwar sei seine Mannschaft als klassenhöchstes Team natürlich auch der Favorit. „Ein Selbstläufer wird das aber nicht. Ein paar gute Hallenspieler gibt es in jeder Truppe.“

Sportlich misst Frank Richert, der Coach des SV Titania, dem Turnier keine große Bedeutung bei: „Die Jungs sollen Spaß an der Freude haben. Wer spielen will, soll spielen. Es könnte durchaus auch sein, dass ich nicht an beiden Tagen vor Ort bin, sondern es mir mit meinem Trainerkollegen Markus Pliska aufteile – einer am Samstag und einer am Sonntag.“ Im Tor wird Tobias Beckbauer stehen und dann gesellen sich dazu wohl noch acht Feldspieler. Kapitän Mahmut Karatas wird bei den Alten Herren mitwirken.

Da schlägt Andreas Klemm, der Trainer des FC 26, jedoch andere Töne an. „Ich bin Oer-Erkenschwicker und wenn ich bei so einem Turnier antrete, dann will ich es auch gewinnen. Wenn ich diesen Anspruch nicht hätte, könnte ich auch zu Hause auf der Couch bleiben“, sagt Klemm. Seine Mannschaft sei motiviert und wird personell ähnlich aufgestellt sein, wie beim Turnier in Waltrop. „Bei Titania und bei uns spielen zum großen Teil nur Erkenschwicker Jungs und die werden sich auf den Vergleich freuen.“ Ob Klemm selbst bei den Alten Herren des FC mitwirken kann, steht noch nicht fest, da den Coach Rückenproblemen plagen.

Titelverteidiger Rot-Weiß geht’s ganz entspannt an

Bei Titelverteidiger RWE, ist die Lage fast schon naturgemäß entspannt, aber die Freude auf das Turnier durchaus vorhanden. „Ich habe es den Jungs freigestellt, zu spielen. Allerdings waren genügend da, die Lust haben in der Halle zu kicken“, versichert Trainer Andreas Albersmann. Er will die Zeit zwischen den Partien nutzen, um Gespräche mit seinen eigenen Jungs zu führen, denn innerhalb der Trainingswochen sei der Terminstress oftmals einfach zu hoch. Auch wenn er sich gegen eine Titelverteidigung nicht sperren würde, liege der Fokus natürlich auf der Meisterschaft und dem damit verbunden Sprung in die Kreisliga A. „Dazu sollte sich möglichst niemand verletzen, denn wir brauchen jeden Spieler, um dieses Ziel zu realisieren“, mahnt Albersmann auch angesichts von elf Punkten Vorsprung.

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