Handball-Bezirksliga

Ohne Torben Wyink, dafür mit Florian Mersdorf

  • schließen

OER-ERKENSCHWICK - Am Sonntag (18 Uhr) sind die Handballer des FC 26 Erkenschwick in der Bezirksliga zu Gast bei Westfalia Welper. Vor dem Auswärtsspiel ereilte die Rapener eine Hiobsbotschaft. Toptorjäger Torben Wyink hat sich die Wurfhand gebrochen. Seinen Platz könnte aber ein anderer einnehmen.

Es lief die 55. Minute im Heimspiel am Samstag gegen SV Teutonia Riemke II. Der FC führte zu dem Zeitpunkt mit 27:15, die Partie, die 30:17 endete, war längst entschieden. Da stieg Torben Wyink im Rückraum hoch, versuchte einen Wurf, blieb mit der Hand im Block hängen und musste danach mit Schmerzen vom Feld. „Erst dachte ich, es sei nur eine Kapselverletzung. Das hatte ich schon mal“, sagt der Pechvogel. Die genau Diagnose gab’ erst am Montag nach dem Röntgen. Und sie fiel niederschmetternd aus. Bruch im Daumengelenk der rechten Hand. Am Freitag wurde Wyink operiert, trägt in den nächsten Wochen einen dicken Gipsverband. „Das war wohl das Saisonaus für mich“, vermutet der wurfgewaltige Rotschopf. Dabei lief es gerade so blendend für ihn und den FC. Neun Tore steuerte er zum Sieg gegen Riemke bei, elf Treffer waren es in der Woche zuvor beim 29:21 gegen die HSG Wetter/Grundschöttel.

Die nach der Hinserie auf einem Abstiegsplatz notierte Truppe von Trainerfuchs Jens Körner ist das Team der Stunde und führt die Tabelle der Rückrunde an. Aus den letzten fünf Spielen holte der FC vier Siege. Nur gegen Tabellenführer Westfalia Hombruch II wurden die Punkte geteilt (32:32). Ist die Siegesserie nach Wyinks Ausfall jetzt in Gefahr? „Ich hoffe nicht“, sagt Körner vor dem Auswärtsspiel bei Westfalia Welper am Sonntag (Anwurf 18 Uhr). Die Hattinger konnten ihren Negativlauf stoppen. Ausgerechnet bei den starken Hombruchern setzte sich die Westfalia mit 27:26 durch. Körner hatte sich das Spiel angeschaut. „Beide Teams waren nicht in Bestbesetzung. Hombruch konnte die Ausfälle aber schlechter kompensieren“, sagt Körner. Ohnehin sollten sich seine Spieler nicht zu sehr mit dem Gegner beschäftigen, meint der Trainer. „Die Jungs haben sich etwas erarbeitet. Das werden wir uns jetzt nicht kaputt machen lassen, nur weil ein wichtiger Spieler ausfällt.“ Zumal der FC über einen perfekten „Back-up-Spieler“ auf der Position verfügt. Florian Mersdorf, eigentlich studienbedingt in Würzburg und daher selten bis gar nicht im Training, steht in den kommenden zwei Monaten wieder zur Verfügung.

„Er bringt alles mit, ist von der Athletik sogar noch ein Stück weiter als Torben. Nur fehlt ihm natürlich die Bindung zu unserem Spiel“, sagt Körner, dessen Ziel weiter der schnellstmögliche Klassenerhalt ist. Dabei hatte man nach dem guten Lauf der vergangenen Wochen intern sogar schon wieder von etwas mehr geträumt. In Welper werden auch Tobias Schlechtrimen und Tim Turowski fehlen. Dafür gibt sich Rechtsaußen Sascha Rinus die Ehre.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Mehrere Autos stoßen in Marl zusammen – vier Verletzte
Mehrere Autos stoßen in Marl zusammen – vier Verletzte
Achtung, Autofahrer: Auf diesem Marler Parkplatz kann es jetzt richtig teuer werden
Achtung, Autofahrer: Auf diesem Marler Parkplatz kann es jetzt richtig teuer werden
Hebewerkbrücke: WSA begründet jetzt, warum es den Vertrag mit der Baufirma nicht kündigt
Hebewerkbrücke: WSA begründet jetzt, warum es den Vertrag mit der Baufirma nicht kündigt
Baupfusch: Teil der Waldstraße muss abgerissen werden - Kosten sind fünfstellig
Baupfusch: Teil der Waldstraße muss abgerissen werden - Kosten sind fünfstellig
Raubserie versetzte Oer-Erkenschwick in Angst - Täter stehen vor Gericht
Raubserie versetzte Oer-Erkenschwick in Angst - Täter stehen vor Gericht

Kommentare