25 Jahre Kampfrichterin

Angelika Nitsche erhielt die goldene Ehrennadel des DLV

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OER-ERKENSCHWICK - Seit über 25 Jahren ist Angelika Nitsche als Kampfrichterin für den Deutschen Leichtathletik-Verband im Einsatz. Im Dezember erhielt sie dafür die goldene Ehrennadel.

Es ist natürlich schön, wenn die ehrenamtliche Arbeit, welche über Jahre geleistet wurde, Beachtung findet. Das ist eine Wertschätzung über die ich mich sehr freue“, sagt sie. Anfang Dezember wurde Angelika Nitsche anlässlich ihrer 25-jährigen Tätigkeit als Kampfrichterin vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Seit 1993 ist die heute 64-Jährige für den Tus 09 Erkenschwick ehrenamtlich in dieser Position aktiv.

Insbesondere der Stabhochsprung hat es der gebürtigen Erkenschwickerin dabei angetan. So war sie bei dieser Disziplin bei mehreren Deutschen, Westdeutschen und Westfälischen Meisterschaften als Kampfrichterin am Start. „Diese Disziplin hat einfach ihren ganz eigenen Flair. Der Aufbau und die Vorbereitungen sind einfach langwieriger als zum Beispiel bei den Laufdisziplinen. Somit lernen sich alle untereinander kennen und wachsen so zu einer Art kleinen Familie zusammen. Auch der Umgang untereinander ist sehr respektvoll und daher äußerst angenehm“, schwärmt Nitsche.

Wenig verwunderlich erscheint daher, dass sie sich insbesondere an Wettkämpfe vom Stabhochsprung zurückerinnert. „Wenn man die Anfänge großer Karrieren mitbekommt, ist das schon etwas Besonderes. Athleten wie Silke Spiegelburg, die 2010 Silber bei den Europameisterschaften holte, oder Raphael Holzdeppe, der 2012 in London Bronze gewann, zu treffen, ist in der Nachbetrachtung natürlich nicht alltäglich.“ Doch auch schon vor ihrer Zeit als Kampfrichterin war Nitsche beim TuS 09 aktiv. „Mit einer kleinen Unterbrechung betreibe ich seit meinen Kindheitstagen dort Sport. 1989 wurde ich dann angesprochen, ob ich nicht Übungsleiterin werden möchte. Um den Kindern aber das Richtige beibringen zu können, wollte ich einen Blick darauf werfen, auf was Kampfrichter genau achten. So bin ich dann vier Jahre später selbst Kampfrichterin geworden. Das hat dann sofort viel Spaß gemacht.“

Zusammen mit ihrem Mann Peter Nitsche, der ebenfalls Kampfrichter ist, ist sie seitdem bei regionalen Sportevents im Einsatz. Aus zeitlichen Gründen, bleibt Angelika Nitsche jedoch inzwischen öfter zuhause. Neben ihrer Tätigkeit für den DLV war Nitsche ab 1989 noch für den Stadtsportverband in Oer-Erkenschwick aktiv, für welchen sie die Prüfungen für die Sportabzeichen abnahm. Nach 29 Jahren stellte sie diese Tätigkeit jedoch ein.

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