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Wegen des großen Altersunterschiedes, sagt Jörg Tottmann, seien die Teams der Spvgg. (l.) ihren Gegnern bei der Stadtmeisterschaft häufig körperlich hoffnungslos unterlegen gewesen.

Jugendfußball-Stadtmeisterschaften

Die Spvgg. setzte auf die neuen Teams

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OER-ERKENSCHWICK - Manch einem wird am Sonntagabend beim Blick auf alle Ergebnisse der Jugendfußball-Stadtmeisterschaften der Begriff Wachwechsel in den Sinn gekommen sein: Die in der Vergangenheit häufig übermächtige Jugendabteilung der Spvgg. Erkenschwick holte in diesem nur den Titel bei den A-Junioren. Jörg Tottmann findet für diesen Umstand einfache Erklärungen.

„Wir sind in allen Altersklassen schon mit den neuen Mannschaften angetreten“, sagt der kommissarische Jugendleiter und U19-Coach der Schwarz-Roten. Dass die anderen Vereine noch mit ihren alten Mannschaften gespielt haben, sei deren Sache. „Ich hätte bei der A-Jugend auf die Spieler zurückgreifen können, die bei der ersten Mannschaft sind. Das habe ich nicht getan“, sagt Tottmann, der mit seiner Mannschaft den einzigen Titel für die Spvgg. holte.

Auf jeden Fall sei durch die teils großen Altersunterschiede eine große Diskrepanz im körperlichen Bereich auf dem Feld zu sehen gewesen, die ganz besonders bei den C- und bei den B-Junioren augenfällig geworden sei. Beide Turniere hatten die Mannschaften von GW Erkenschwick für sich entschieden.

Speziell für die C-Jugend habe sich auch die nur 13-minütige Spielzeit negativ ausgewirkt. Da kassierte die Spvgg. kein einziges Gegentor, habe aber die wenigen sich bietenden Chancen gegen tief stehende Gegner auch nicht konsequent genutzt. Mit seinen Bemerkungen wolle er die Leistung der Konkurrenten keinesfalls schmälern, sagt Jörg Tottmann. Er wolle aber dem Eindruck entgegenwirken, die Spvgg.-Teams seien weit unter ihren Möglichkeiten geblieben. „Ich habe mir die Spiele angeschaut“, sagt er. „Spielerisch und läuferisch waren unsere Mannschaften überlegen. Aber wenn ein Spieler von 1,30 Metern Größe gegen einen von 1,85 Metern spielt, dann kann man nicht viel machen.“

Jörg Tottmann sagt, die Entscheidung der Spvgg., mit den neuen Teams anzutreten, sei bewusst getroffen worden. „Wir wollten Chancengleichheit“, sagt er.

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