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Jan-Pierre Kurmann (r.) siegte mit GWE II beim SV Westerholt II mit 2:0.

Klassenerhalt geschafft

GW Erkenschwick II siegt 2:0 beim SV Westerholt II

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HERTEN - GW Erkenschwick II bleibt sicher in der Kreisliga B. Nach dem 2:0-Sieg bei Mitkonkurrent SV Westerholt II beenden die „Frösche“ die Saison auf Platz zwölf. Die Hertener bereiten sich jetzt auf die Relegation vor.

Im Planwagen ging’s zurück zum Nußbaumweg. „Ich habe meine Mission erfüllt“, meinte GWE-Coach Sedat Kilicarslan erleichtert nach dem „dreckigen Auswärtssieg“ an der Kuhstraße. „Sepp“, wie der Coach bei GWE genannt wird, hat seine Schuldigkeit mit dem geschafften Klassenerhalt offenbar getan. In der nächsten Saison werden seine Dienste als Trainer im Verein nicht mehr gebraucht.

„Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht“, meinte Westerholts Trainer Mike Netta nach Schlusspfiff enttäuscht. Tatsächlich waren die Gastgeber in dem teils hitzig geführten Abstiegsendspiel keineswegs die schlechtere Mannschaft. Warum es in dieser Saison nur zum vorletzten Platz langte für Westerholts „Zweite“, wurde am letzten Spieltag noch einmal überdeutlich. Vor allem nach der Pause ließen die Hertener auf ihrer schmucken neuen Kunstrasenanlage Großchancen im Minutentakt aus, scheiterten zudem immer wieder am starken Christopher Ditterle im GWE-Tor. „Fisch“ fing was auf seinen Kasten kam, hatte aber auch in zwei, drei Szenen Glück, weil vor allem Westerholts Marvin Wagner im Abschluss einfach kein Glück hatte. Mitte der zweiten Halbzeit kam beim SVW auch noch Pech hinzu. Nach Freistoß von Julian Schulz setzte Kapitän Marvin Bratka den Ball per Kopf an die Latte (78.).

Kollhoff und Thiemann sorgen für das 2:0

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste bei einem 2:0-Vorsprung längst in den Verwaltungsmodus umgeschaltet. Kevin Kollhoff beruhigte die Nerven der Grün-Weißen bereits nach zwei Minuten mit dem Führungstreffer. Fabio Kowalke zog einen Freistoß von rechts zum Tor hin. Abwehrmann Kollhoff lief genau in die Flanke und köpfte unhaltbar ein. Mit dem Pausenpfiff baute Justin Thiemann den Vorsprung auf 2:0 aus. Jan-Pierre Kurmann hatte einen perfekt getimten Pass aus dem Mittelfeld gespielt, den Thiemann erlief und den Ball an Keeper Christian Kempf vorbeischob.

Die Resultate von den anderen Plätzen machten an der Kuhstraße nach Spielschluss schnell die Runde. Alle abstiegsrelevanten Entscheidungen waren bereits in den 13-Uhr-Spielen gefallen. Henrichenburg II unterlag DJK SF Datteln mit 1:2 und steigt als Letzter direkt ab. Kültürspor Datteln hatte sich durch einen 3:0-Sieg gegen den FC 26 Erkenschwick noch gerettet. Wie auch die Spieler von GWE II, die nach Abpfiff ein Transparent mit der Aufschrift „Unabsteigbar“ entrollten und den mitgereisten Fans präsentierten.

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