Kreisliga A 2

Null Routine, null Punkte

RECKLINGHAUSEN - Grün-Weiß Erkenschwick findet gegen SV Herta Recklinghausen keine Mittel und verliert verdient mit 1:2. Hakan Cinal sorgt für die Führung.

Grün-Weiß Erkenschwick kam am Sonntagnachmittag nicht so richtig ins Spiel und verlor beim SV Herta Recklinghausen mit 1:2 (1:2). Die Niederlage geht aber vor allem nach dem Verlauf der ersten Halbzeit absolut in Ordnung. Bereits in der ersten Minute hatte Hertas Top-Torschütze Mamoudou Camara eine dicke Chance auf dem Fuß, drosch das Leder allerdings in die Wolken. Nach einer Viertelstunde versuchte Camara es mit einem Volley. GWE-Keeper Marc Malcharek lenkte den Ball um den Pfosten.

Nur Sekunden später zwang Alpha Oumar Bah den Schlussmann der Erkenschwicker erneut zu einer Glanztat. Auch gegen Herta-Kapitän Khaled El Zein parierte Malcharek grandios (19.). Und weil die Herta alle Großchancen liegen ließ, zeigten die Grün-Weißen den Gastgebern einmal, wie man effektiv Fußball spielt: Nach drei schnellen Pässen stand Hakan Cinal alleine vor dem Recklinghäuser Tor und schob den Ball an Hussein Hussein vorbei – das 0:1 in der 26. Minute.

Von der glücklichen Führung der Erkenschwicker angestachelt begann nun auch die Herta, effektiv Fußball zu spielen. Über El Zein gelang das Leder erneut zu Camara, der dieses Mal seine Chance nutzte und zum 1:1 vollstreckte (28.). El Zein brachte die Gastgeber kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit per Lupfer sogar mit 2:1 in Führung (42.). Bitter wurde es anschließend für Recklinghausens Kalasch Saalo, der im Rasen hängen blieb und sich das Knie verdrehte. Für ihn war die Partie mit dem Abpfiff der ersten Halbzeit beendet. In Durchgang zwei machten es die Gäste dann etwas besser, ließen nun weniger zu. Kurz vor dem Abpfiff vergab Sedat Kilicarslan die Chance auf den grün-weißen Ausgleich, als er seinen Lupfer an die Latte setzte (83.). Danach passierte nichts mehr.

„Wir haben besonders in der ersten Halbzeit kein Mittel gefunden, die schnellen Stürmer zu verteidigen. Das Spiel war schlecht von uns, aber das ist auch klar, weil wir fast jede Woche mit einer anderen Aufstellung spielen müssen und somit keine Routine bekommen. Der Sieg unserer Zweiten stand heute im Vordergrund, deshalb fehlten uns wieder Spieler“, so GW-Coach Thomas Synowczik.

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