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Marius Kusch ist bei der WM in China Fünfter über 100 Meter Schmetterling geworden.

Kusch über 100m Schmetterling Fünfter

Weltspitze, aber ohne WM-Medaille

HANGZHOU - Marius Kusch hat bei der Kurzbahn-Weltmeisterschaft in Hangzhou (China) die erste Medaille fürs deutsche Team knapp verpasst. In starken 49,50 Sekunden schlug der gebürtige Dattelner im Finale über 100 Meter Schmetterling als Fünfter an.

Weltmeister wurde der südafrikanische Weltrekordhalter Chad le Clos in 48,50 Sekunden vor dem US-Amerikaner Caeleb Dressel (48,71 sek.) und dem Chinesen Zhuhao Li (49,25 sek.). Auf den ersten 50 Metern hatte sich Kusch, der im Vorlauf und im Halbfinale (49,35 sek.) mit neuer persönlicher Bestzeit bereits zweimal unter der 50-Sekunden-Grenze geblieben war, mit dem Weltrekordler ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert und lag auf Medaillenkurs. Chad le Clos wendete nach 22,39 Sekunden, Kusch knapp dahinter auf Platz zwei nach 22,58 Sekunden. Im Ziel fehlten 25 Hundertstel zur erhofften Medaille. Eine Enttäuschung war das aber ganz und gar nicht. „Natürlich versuche ich immer schneller zu schwimmen“, erklärte Kusch bereits am Mittwoch in einem Interview mit „swimsportnews“. Als Drittschnellster hinter den Favoriten hatte er sich fürs Finale qualifiziert. „Letztes Jahr hab ich nur in der Mittelstreckengruppe trainiert. Jetzt haben wir den Fokus voll auf Sprint gelegt. Ich merke die Übersetzung vom Krafttraining und der generellen Geschwindigkeit voll in meinen Rennen“, meinte Kusch, der erst der zweite Deutsche nach Steffen Deibler ist, der auf der Kurzbahn unter 50 Sekunden blieb und damit zur absoluten Weltspitze vorgestoßen ist.

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