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Nach dieser Szene sah RWE-Akteur Julian Panchyrz (r.) im Hinspiel die Rote Karte. Schiri Güner Duranöz nahm diese aber zurück und zeigte Panchyrz dann die Gelbe Karte.

Nachholspiel in der "B4"

DJK SF Datteln empfängt RWE

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DATTELN - Es war ein emotionales Hinspiel, das da Anfang September vergangenen Jahres am Mühlenweg stattfand. Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen sich DJK SF Datteln und RW Erkenschwick am Südringweg wieder zum Rückspiel.

Die Dattelner, aktueller Tabellenvorletzter und mittendrin im Abstiegskampf der Fußball-Kreisliga B4, werden sich nur ungern ans Hinspiel erinnern. Da führte die Mannschaft des damaligen Trainers Lars Frieg nach blitzsauberem Beginn und einem schnellen Tor von Marvin Schirrmacher nach sechs Minuten sogar, hielt gegen den hohen Favoriten bis zur Pause beim 2:1 ordentlich mit und ließ sich am Ende doch noch widerstandslos abservieren.

11:1 stand es schließlich nach 90 Minuten. Kurz nach dem Wechsel hatte RWE-Spieler Julian Panchyrz nach Schubser gegen Tom Stromberg vertretbar die Rote Karte gesehen. Warum Schiri Güner Duranöz (Dorsten) diese dann wieder zurücknahm, ist bis heute unklar. In Unterzahl hätte es in einem bis dahin ausgeglichenen Spiel durchaus eng werden können für den Klassenprimus. Wurde es am Ende aber nicht, weil allein Torjäger Florian Pagels in diesem Ostvestderby fünf seiner insgesamt 26 Saisontore erzielte. Dass das Rückspiel, das vor anderthalb Wochen wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt wurde, schon am Donnerstag nachgeholt wird, sei für RWE ein Nachteil, wie Trainer Andreas Albersmann findet.

Rot-Weiß spielt ohne das 53-Tore-Sturmduo

Torsten Stondzik und Florian Pagels, die in Köln wohnen und die zusammen 53 Tore erzielt haben (zum Vergleich: Die DJK Sportfreunde trafen 32-mal) werden fehlen. Dass es auch ohne die beiden geht, zeigte RWE zuletzt beim 5:1 gegen Henrichenburg II. Da erzielten Rudi Behrenswerth (3) und Sebastian Fricke die Tore. Letztgenannter fehlt in Datteln aber ebenfalls. „Wir müssen uns durch diese Spiele jetzt durchbeißen. Leicht wird es sicher nicht auf dem kleinen Ascheplatz“, vermutet Albersmann.

Für Klaus Reichardt, der die Gastgeber mit Andreas Künzel trainiert, ändern die prominenten Ausfälle auf Erkenschwicker Seite nichts an der Rollenverteilung. „Wir werden nichts verschenken, sind aber klarer Außenseiter.“

Kevin Fissler, Marvin Schöpf und Hendrik Zabel stehen nicht zur Verfügung. „Rot-Weiß hat eine bärenstarke Mannschaft und wird ganz sicher aufsteigen. Für uns ist das Spiel am Sonntag deutlich wichtiger“, sagt Reichardt. Da wartet ab 15 Uhr dann auf dem Rasenplatz am Südringweg mit Westfalia Vinnum II ein Gegner aus dem gesicherten Mittelfeld. „Gegen Vinnum sollten wir punkten“, findet der Coach.

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