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Mahmut Karatas (M) und der SV Titania schlugen Horneburg mit 6:2.

Richert-Express rollt

SV Titania schlägt Horneburg 6:2

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OER-ERKENSCHWICK - „Nächste Station Horneburg“, jubelt Co-Trainer Markus Pliska nach dem 6:2 (4:2) über den SVH. Es ist das elfte Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage für den SV Titania.

Und damit verbesserte die Mannschaft von Frank Richert ihre Position im Kampf um den zweiten Tabellenplatz in der Kreisliga B4. Somit kommt es am nächsten Sonntag im Derby bei RWE, wenn dann der Tabellenführer den Dritten empfängt, zu einem echten Spitzenspiel.

Die Hausherren wirkten von Beginn an hellwach auf dem matschigen Ascheplatz an der Esseler Straße. Titania wartete ab, überließ Horneburg den Ball, um dann nach gewonnenen Zweikämpfen schnell umzuschalten. Bereits nach zwei Minuten hätte Mahmut Karatas so fast das 1:0 erzielt, doch er legte sich den Ball ein Stück zu weit vor. Nach 15 Minuten war Karatas nach einem Konter durch, wurde von Horneburgs Keeper Jens Brinkbäumer im Strafraum gelegt und es gab Foulelfmeter. Jan-Henrik Plumpe verwandelte sicher. Kurz darauf ließ Marvin Peterlin nach einem Freistoß das 1:1 leichtfertig liegen (17.). Das wurde umgehend bestraft. Plumpe zog einen Freistoß scharf vor das Tor und der aufgerückte Leon Kleerbaum köpfte zum 2:0 ein (19.). Und als Plumpe den freistehenden Karatas bediente, der volley das 3:0 für Titania erzielte (24.), bahnte sich eine Vorentscheidung an. Doch der SVH kam noch mal. Marvin Peterlin zimmerte den Ball aus gut 22 Metern zum 3:1 ins Tor und hielt die Gäste am Leben (29.). Auch den Treffer von David Verstege zum 4:1 (42.) konterten die Horneburger mit einem Kopfball von Lars Rawen zum 4:2-Halbzeitstand (44.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte erhöhten die Gäste ihre Offensivbemühungen und wurden eiskalt erwischt. Karatas setzte sich auf der linken Seite durch und ließ Keeper Brinkbäumer mit seinem Flachschuss in kurze Eck keine Chance – 5:2 (52.). Die Horneburger gaben sich nun auf und Titania hatte in der Folge leichtes Spiel und kam zu weiteren Chancen. Eine davon nutzte Verstege mit einem Schuss aus 15 Metern zum 6:2 (63.). Bei Dauerregen plätscherte die Partie nun ihrem Ende entgegen. Horneburg wollte nicht und die Gastgeber taten nicht mehr als nötig. „Kompliment an meine Mannschaft. Das war heute ein auch in der Höhe verdienter Sieg. Allerdings hat mich der Auftritt von Horneburg ein wenig enttäuscht“, so Richert nach der Partie.

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