Schach-Oberliga

SVE verlässt die Abstiegsränge

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DÜSSELDORF - In der siebten Runde der Oberliga NRW hat die erste Mannschaft des Schachvereins Erkenschwick bei den SF Gerresheim einen 5:3-Pflichtsieg eingefahren und vorübergehend die Abstiegsränge verlassen.

Die Düsseldorfer hatten bisher noch keinen Mannschaftspunkt erzielen können. „Damit war klar, dass es in der Landeshauptstadt einen Sieg für uns geben musste, sollte der Klassenerhalt nicht frühzeitig abgeschrieben werden“, sagt der Vereinsvorsitzende Frank Strozewski.

Arbeits-, urlaubs- und krankheitsbedingt hatte das Oer-Erkenschwicker Team auch in dieser Runde wieder Aufstellungsprobleme. So mussten Peter Broszeit und Franz-Adolf Schulze Bisping aus der zweiten Mannschaft aushelfen. Die Gastgeber versuchten hingegen doch noch einmal Mannschaftspunkte zu ergattern und stellten die beiden mutmaßlich stärksten Ersatzspieler auf.

Unter diesen Vorzeichen ging es los. Der Plan war klar, an den vorderen Brettern sollte der Spielstärkenvorteil zu Siegen genutzt und an den hinteren Brettern Niederlagen vermieden werden. Die ersten beiden Partien endeten mit einer Punkteteilung. Guust Homs und Christoph Krings konnte aus guten Stellung kein Kapital schlagen – 1:1. Bei knapper werdender Bedenkzeit konnte Alexander van Beek einen Figureneinsteller seines Gegners zum ersten Sieg nutzen – 2:1. Danach baute Frank Erwich die Führung nach einer spannenden Partie auf 3:1 aus. Die Führung machte die Gäste zuversichtlich. Das änderte sich auch nicht, als die Gastgeber zur Zeitkontrolle überraschend noch den zwischenzeitlichen Ausgleich erreichten. Peter Broszeit und Franz Adolf Schulze Bisping mussten gratulieren.

Es gab keinen weiteren zählbaren Erfolg mehr für die Gastgeber. Nach der Zeitkontrolle besorgte Frank Strozewski das 4:3. Den 5:3-Sieg stellte Marc Erwich schließlich mit seinem Erfolg in der letzten Partie am Spitzenbrett gegen Ulrich Dresen sicher. In der Eröffnung hatte er sich ein stabiles Bauernzentrum mit deutlichem Raumvorteil erspielt, das schließlich zum Erfolg führte. Mit 6:8 Mannschaftspunkten haben sich die Oer-Erkenschwicker nun wegen des gewonnenen direkten Vergleichs mit der SG Bochum auf Platz sieben verbessert. Um diesen ersten Nichtabstiegsplatz zu behaupten, dürften aber mehr Mannschaftspunkte erforderlich sein. Das wird im nächsten Spiel am 14. April gegen die SG Porz nicht einfach, will doch der mehrfache Deutsche Meister Platz zwei verteidigen und in die 2. Bundesliga zurückkehren. Das deutet auf ein Endspiel am 12. Mai in Münster hin.

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