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Behnan Sarikiz (r.) erzielte in der 90. Minute den Ausgleich für die U19 gegen Schermbeck.

0:3 in Schermbeck

U19 der Spvgg. Erkenschwick ist abgestiegen

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SCHERMBECK - Das war´s die U19-Junioren der Spvgg. Erkenschwick stehen zwei Spieltage vor dem Saisonende bereits als Absteiger fest.

Nach der 0:3 (0:1)- Niederlage bei Schlusslicht SV Schermbeck muss die Mannschaft von Trainer Oliver Ridder den Tabellenletzten aus Schermbeck in die Bezirksliga begleiten. Beim zweimaligen Junioren-Bundesligisten lief am drittletzten Spieltag nicht mehr viel zusammen. Marvin Rissel traf nach etwas mehr als einer halben Stunde zum 1:0 für den SVS. Die Gäste versuchten nach schwacher ersten Hälfte nach dem Wechsel alles, um den Ausgleich zu schaffen. Chancen dazu gab es in den zweiten 45 Minuten, in denen Ridder gleich drei frische Spieler brachte, einige. Nach dem Doppelschlag durch Schermbecks Raphael Lübbering (60.) und Gian-Luca Reck (65.) war die Partie aber entschieden. "In der ersten Halbzeit waren wir richtig schlecht", musste Trainer Oliver Ridder nach dem Spiel eingestehen. Mit drei neuen Leuten zur Pause wurde das Spiel der Gäste dann nach Wiederbeginn deutlich besser. "Durch individuelle Fehler kassieren wir dann nach einer Stunde aber zwei Gegentore innerhalb von fünf Minuten. Vorne haben wir einfach unsere Möglichkeiten nicht genutzt", ärgerte sich der Coach nach der Partie.

Kaderplanung durch Abstieg erschwert

Die Verantwortlichen haben nun Gewissheit, dass es in der kommenden Saison im A-Juniorenbereich nur noch Bezirksliga-Fußall am Stimberg geben wird. "Wir müssen nun schauen, dass wir eine schlagfertige Mannschaft zusammenbekommen. Einige Spieler werden uns verlassen. Einige mögliche Neuzugänge, mit denen wir schon im Vorfeld gesprochen hatten, werden jetzt nach dem Abstieg wohl einen Rückzieher machen" sagt Ridder. Leichter ist die Kaderplanung für ihn durch den nun feststehenden Abstieg ganz sicher nicht geworden. Mit Schermbeck und Erkenschwick stehen damit zwei von drei Absteigern aus der Landesliga fest. Vor den restlichen beiden Spieltagen kämpfen Iserlohn (22) sowie Herne und Rhynern (beide 24) noch um den Klassenerhalt. Beide standen sich am vorletzten Spieltag gegenüber. Beim Debüt von Ex-Spvgg.-Trainer Jörg Tottmann setzte sich die Westfalia mit 4:1 durch und hat nun gute Chancen im Abstiegskampf

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