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Der dreifache Torschütze Hakan Cinal (M.) von GWE wird von seinen Mitspielern beglückwünscht.

GWE schlägt den Tabellenführer

Cinal trifft beim 4:2 gegen Teutonia SuS dreifach

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OER-ERKENSCHWICK - GWE-Trainer Thomas Synowczik hatte es schon vor dem Anpfiff geahnt: „Ich wusste, wir können Teutonia“. Und er sollte recht behalten, denn nach den folgenden 90 Minuten hatten die Frösche Tabellenführer Teutonia SuS Waltrop die erste Niederlage der Saison beigebracht. GWE siegte letztlich verdient mit 4:2 (1:1) und hat damit auch die Abstiegsplätze verlassen, während Teutonia SuS auf Platz eins bleibt. Der Vorsprung auf Verfolger Genclikspor Recklinghausen (6:0 gegen Disteln II) ist aber geschmolzen.

Die Gastgeber gaben mit Anpfiff am Nußbaumweg Gas. Teutonia stand tief und ließ GWE gewähren. Torchancen waren auf beiden Seiten allerdings Mangelware. Die Waltroper gingen dann wie aus dem Nichts und im Stile eines Tabellenführers in Führung. Nikolas Poslednik schlug einen Freistoß von Höhe der Mittellinie auf den zweiten Pfosten. Der Ball war ellenlang unterwegs, GWE-Keeper Marc Malcharek kam nicht aus seinem Kasten und Lutz Hamann überwand den Torwart mit einer Kopfballbogenlampe – 0:1 (19.).

Der Treffer zeigte Wirkung bei den Hausherren. Fortan übernahm Teutonia das Zepter, auch wenn Marvin Gatberg nur eine Minute später den Ausgleich auf dem Kopf hatte. Malcharek war bei einem Poslednik-Freistoß aus 25 Metern aber auf dem Posten (26.). Kurz vor der Pause kamen die Frösche dann aber zum 1:1. Sebastian Bozjak steckte auf Gatberg durch und der überwand Teutonen-Keeper Philip Wölki (39.).

Nach dem Wechsel spielte sich das Geschehen oft im Mittelfeld ab und die Partie war geprägt von vielen Zweikämpfen. Dann wechselten die Hausherren aber den Sieg ein. Hakan Cinal, erst wenige Minuten auf dem Platz, versenkte in der 71. Minute einen Freistoß direkt zum 2:1 im Teutonen-Tor. Sieben Minuten später markierte Cinal dann auf Vorlage von Gatberg mit dem 3:1 die Vorentscheidung (78.), um noch nach einem Eckball von Fabio Kowalke das 4:1 nachzulegen (81.). Der Treffer zum 4:2 von Hamann (84.) war nur noch Ergebniskosmetik.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Heute haben wir den Kampf verloren. Glückwunsch an GWE“, so Teutonen-Coach Tim Braun: „Wir haben uns heute endlich mal für eine gute Leistung belohnt“, sagte Synowczik.

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