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Entspannt verfolgen Florian Pagels und Mark Horst das Spiel beim FC Spvgg. Oberwiese.

RWE setzt sich 2:1 durch

Arbeitssieg in Oberwiese

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WALTROP - 13:0 hatte RWE das Hinspiel gegen Oberwiese gewonnen. Beim knappen 2:1-Erfolg zum Rückrundenstart war’s deutlich schwieriger.

Irgendwie hatte es Andreas Albersmann, Trainer des SV Rot-Weiß Erkenschwick, im Vorfeld schon geahnt, dass es auswärts beim FC Spvgg. Oberwiese eine zähe Angelegenheit werden würde. Der 13:0-Sieg aus dem Hinspiel hatte die Sinne des Tabellenführers vernebelt – ob die Spieler es wahrhaben wollten oder nicht. Zudem hatten sich die Waltroper fürs zweite Duell natürlich eine denkbar defensive Strategie verordnet. Wer will es dem Team von Hans-Bernd Westhoff verdenken. Hinten stand Oberwiese auf dem schwer zu bespielenden nassen Kunstrasen-Sand-Platz meist sicher. Den Gästen vom Mühlenweg aus Oer-Erkenschwick unterliefen gerade im Spielaufbau überraschend viele Stockfehler. Und wenn es dann doch einmal gefährlich nach vorne ging, fehlte RWE im Abschluss das nötige Quäntchen Glück. So auch nach zehn Minuten, als der bullige Steffen Domhöfer zehn Meter vor dem Tor zum Kopfball kam, das Leder aber nur an die Torlatte klatschte. Ansonsten gab es zunächst wenig nennenswerte Offensivaktionen. „Selbst im Ballbesitz hat der Gegner seine Fünferkette hinten nicht verlassen“, monierte RWE-Coach Andreas Albersmann. Es konnte also nur über schnelle Kombinationen über die Außenbahnen gehen. Und nach 35 Minuten war es genau so ein Angriff, der fast zur Führung geführt hätte. Fabian Weisser, flankte von der rechten Seite vors Tor, wo Rudolf Behrenswerth in zentraler Position den Ball aus kurzer Distanz vorbeischob. Zwei Minuten später wurde ein Schuss von Torsten Stondzik kurz vor der Torlinie geklärt. Es ging torlos in die Kabinen. Und erst ein Elfmeterpfiff von Schiri Dursun Pala nach knapp einer Stunde verhalf RWE zur Führung. Florian Pagels und Behrenswerth waren im Strafraum zu Fall gekommen. Stondzik verwandelte vom Punkt zum 0:1. Und nur zehn Minuten später folgte der zweite Streich des Klassenprimus. Nach Freistoß von Stondzik, legte Behrenswerth den Ball von der Grundlinie für Emre Odabas auf, der das Leder aus 14 Metern kraftvoll unter die Torlatte jagte (68.). Oberwiese gab sich ab er nicht auf, verstärkte die Angriffsbemühungen und wurde belohnt. Lars Niermann traf nach einem langen Ball aus abseitsverdächtiger Position zum verdienten 1:2-Endstand (80.).

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