Der FC-Platz in Rapen.
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Der FC-Platz in Rapen.

Sportplatz-Umbau

Ab März soll beim FC gebaggert werden

  • vonOlaf Nehls
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OER-ERKENSCHWICK - Anfang März, so schätzt es Michael Grzeskowiak, zweiter Vorsitzender des FC 26, werden die Umbauarbeiten am Sportplatz am Steinrapener Weg beginnen. Unterstützung haben die andere Vereine zugesagt.

Bis Ende Februar will die Stadt die erforderlichen Ausschreibungsverfahren durchgeführt haben. Im März rollen in Rapen die Bagger an. Erster Arbeitsschritt: Abtragung des so genannten Kieselrots, das sich rund um den Rasenplatz befindet.

Am Steinrapener Weg entsteht für rund zwei Mio. Euro, zum größten Teil finanziert durch Bundesmittel, ein Projekt, das den Namen „Soziale Integration im Quartier“ trägt. Nach einem halben Jahr soll dann die komplette Sportanlage in neuem Glanz erstrahlen – auch mit einer modernisierten Skateranlage und einem Mountainbike-Kurs. Auf dem Gelände des alten Tennenplatzes soll ein Quartierspark mit Spiel- und Sportmöglichkeiten für alle Generationen entstehen.

Kernstück ist aber sicher der Bau eines neuen Kunstrasenplatzes samt Flutlichtanlage und Kabinen. „Auf unserem alten Rasenplatz konnten wir doch ohnehin kaum spielen“, unterstreicht auch Seniorentrainer Andreas Klemm die Dringlichkeit für den Bau einer neuen Spielfläche beim FC. Derzeit führen die Verantwortlichen des FC 26 Gespräche mit den Nachbarvereinen. Schließlich muss der Spiel- und Trainingsbetrieb für die Rapener Fußballer gesichert werden für die Zeit des Umbaus. Michael Grzeskowiak wagt eine Prognose: „Ende September, Anfang Oktober könnte die Anlage fertig sein.“

Heimspiele des FC 26 bald am Nußbaumweg

Derzeit trainieren die Fußballer meistens auf dem kleinen Ascheplatz oberhalb des Kabinentraktes. „Bei der eisigigen Kälte ist der Platz aber auch nicht bespielbar“, sagt Chefcoach Andreas Klemm. Testspiele in der Wintervorbereitung bestreitet der FC nur auswärts. Wenn der FC-Platz in ein, zwei Monaten gesperrt sein sollte und die Meisterschaftssaison wieder beginnt, will man die Sportanlagen der benachbarten Vereine mit nutzen. „Wir haben die Zusage, dass wir auf jeden Fall den Ascheplatz am Stimberg-Stadion für den Trainingsbetrieb nutzen können“, sagt Michael Grzeskowiak. Die Heimspiele der ersten und zweiten Mannschaft könnte der FC am Nußbaumweg bestreiten. „GWE spielt mit seinen drei Seniorenmannschaften immer auswärts, wenn wir Heimspiele haben“, sagt Klemm. In der Vergangenheit durfte der FC bei Spielen am Nußbaumweg auch den Verkauf von Speisen und Getränken selbst organisieren. „Das Verhältnis zu GWE ist wirklich hervorragend“, sagt der FC-Coach. Auch an einer Lösung für die Kreisliga-Frauen wird gearbeitet. „Die Frauen werden aller Voraussicht nach zum Mühlenweg ausweichen“, sagt Grzeskowiak. Die Zusammenarbeit zwischen den Oer-Erkenschwicker Vereinen klappt offenbar sehr gut. „Am Ende“, gibt Klemm zu bedenken, „profitieren doch alle davon, wenn wir einen vernünftigen Platz haben.“

Auf dem FC-Platz gibt es jetzt auch einen kleinen Lebensretter im Handtaschenformat.

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