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Die Stimmung bei der Spvgg. Erkenschwick ist mies gerade.

Fußball

So geht es weiter beim Westfalenligisten Spvgg. Erkenschwick

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Einen Tag nach dem Rauswurf von Trainer Ahmet Inal und dem Rücktritt des Sportlichen Leiters Thomas Magga kommt die Spvgg. Erkenschwick nicht zur Ruhe. So sieht es aus. 

Wer coacht das Team in den kommenden Tagen?

Im Kreispokalspiel am Mittwoch bei Grün-Weiß Erkenschwick und am Sonntag gegen TuS Hordel werden U17-Trainer Holger Gehrmann und Co-Trainer David Sawatzki die Geschicke leiten. Das sagte am Sonntagabend der Vorsitzende Olaf May, ehe der in einen lange geplanten Kurzurlaub aufbrach.

Wird das Duo eine mögliche Dauerlösung sein?

Kaum. Geschäftsführer Andreas Giehl: „Auch in der Jugend gibt es aktuell viele Baustellen, wir dürfen sie jetzt nicht vernachlässigen. Da leistet Holger Gehrmann gerade hervorragende Arbeit.“

Gibt es potenzielle Nachfolger für Trainer Ahmet Inal?

Nein, zumindest Stand Montagnachmittag nicht. Fakt ist, dass Vorstand, Interimstrainer und und Mannschaftsrat am Dienstagabend zusammenkommen und die Lage analysieren werden. Dass es in der Mannschaft an der nötigen Teamchemie mangelt, ist offensichtlich.

Welcher Schaden ist größer - der sportliche Absturz oder die Art des Rauswurfs?

Das ist aktuell kaum zu bemessen. Fakt ist, dass Beobachter den Rauswurf von Ahmet Inal direkt nach der 0:3-Niederlage in Iserlohn als "respektlos" ansehen, auch wenn dem Ex-Profi von Vorstandsseite aus am vergangenen Mittwoch ein Ultimatum gestellt worden war. 

Dass der Sportliche Leiter Thomas Magga offenbar hinter Inal steht ("Ich trage den Vorstandsbeschluss nicht mit"), zeigt eine innere Zerrissenheit. Auch Geschäftsführer Andreas Giehl gilt nicht als Befürworter des Rauswurfs, allerdings beuge er sich der Mehrheit im Vorstand, wie er sagt. "Das ist Demokratie." 

Alle betonen, dass jetzt einzig und allein der Verein im Vordergrund stehe. Hier herrscht Einigkeit. 

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