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Am Samstag geht GWE als Titelverteidiger ins Rennen.

Stadtmeisterschaft

GWE geht als Titelverteidiger ins Rennen

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OER-ERKENSCHWICK - Am Samstag und am Sonntag ermitteln die Vereine beim SV Titania erstmals in einem neuen Modus den Stadtmeister. Manche sehen die neue Form kritisch.

"Ich fand das bisherige Turnier mit vier Spielen über eine Woche immer sehr gut“, sagt GWE-Trainer Thomas Synowczik. Er sieht das gestraffte Turnier aus mehreren Gründen kritisch: „Man hatte vier Spiele zum Ausprobieren“, sagt er. „Wenn jetzt ein Spieler an einem Tag nicht kann, fehlt er in zwei Partien.“ Außerdem seien es über die volle Spielzeit früher auch immer aussagekräftige Testspiele gewesen. „Hinterher wusste man, wo man steht. Wir befinden uns schließlich in der Vorbereitung.“ Auch nicht zu vergessen: „Man kam in Kontakt zu den Alten Herren“, deren Turnier an das der Senioren gekoppelt war, was nun nicht mehr der Fall ist. Synowczik führt noch weitere Kritikpunkte an und ist zumindest im Voraus gegen den neuen Modus. Ob er sich vom Gegenteil überzeugen lassen wird, muss sich noch zeigen. Er werde sich jedenfalls dafür stark machen, dass GWE als Ausrichter 2019 wieder zum alten Modus zurückkehre.

Sportlich sieht der Trainer des Titelverteidigers sein Team nicht in der Favoritenrolle. „Es kann bei uns alles passieren“, sagt er. Vorne sollte nach Synowcziks Meinung auf jeden Fall mit der Spvgg. Erkenschwick und eventuell – je nach personeller Besetzung – auch RW Erkenschwick zu rechnen sein.

Bei den „Honermännern“ weiß Trainer Andreas Albersmann noch nicht, welches Aufgebot er benennen kann. Generell betrachtet er die Stadtmeisterschaft als willkommene Abwechselung. „Wir trainieren erst seit eineinhalb Wochen wieder“, sagt er. Ein Testspiel hat RWE noch nicht absolviert. „Das brauchten wir ja nicht wegen der Stadtmeisterschaft.“ Eigentlich würde er das Turnier gerne nutzen, um verschieden Formationen auszuprobieren. „Aber genau das ist ja das Problem: Man könnte von Spiel zu Spiel viele Veränderungen vornehmen, aber wenn man nur 13 Mann hat, ist das schwierig“, sagt Albersmann, der die Spvgg. klar in der Favoritenrolle sieht.

Auch bei Gastgeber SV Titania Erkenschwick sieht die Personallage nicht allzu rosig aus. Zwar nehme die Trainingsbeteiligung mit mittlerweile 25 bis 28 Spielern (auch die zweite Mannschaft trainiert mit) zu, wirklich zufrieden ist Trainer Frank Richert aber noch nicht mit der Vorbereitung. „Wir müssen gucken, wer da ist“, sagt Richert.

Ganz ähnlich sieht es beim FC 26 Erkenschwick aus, wo Jürgen Pakularz, Trainer der Zweitvertretung, zurzeit Andreas Klemm (Urlaub) bei den gemeinsamen Einheiten der ersten und zweiten Mannschaft vertritt. „Wir bekommen genügend Spieler zusammen“, sagt Pakularz, der auch bei den Titelkämpfen die Verantwortung trägt. Was sportlich für die Rapener herauskommt, sei offen. „Warten wir mal das erste Spiel ab, da geht es direkt gegen die Spvgg.“, sagt der Coach.

Im Eröffnungsspiel am Samstag um 14 Uhr gegen den FC 26 bekommen die Zuschauer dann auch erstmals das Aufgebot der Spvgg. Erkenschwick zu Gesicht. Bis Donnerstag sei noch nicht entschieden gewesen, welche Akteure aus der ersten Mannschaft dabei seien, sagt U19-Coach Jörg Tottmann. Er betreut das Team bei der Stadtmeisterschaft gemeinsam mit Westfalenliga-Co-Trainer Jörg Weißfloh. „Wir entscheiden erst heute Abend nach dem Spiel der ersten Mannschaft beim Cranger Kirmes-Cup“, so Tottmann, aus dessen U19 vier Spieler dabei sein werden.

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