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Kevin Hegel und die Spvgg. holten sich den Titel.

Stadtmeisterschaft

Ein zwiegespaltenes Fazit

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OER-ERKENSCHWICK - Die Verantwortlichen bilanzieren die erste Stadtmeisterschaft an nur einem Wochenende. Das Urteil fällt nicht einhellig aus.

Der Ausrichter SV Titania war letztlich recht zufrieden mit den Titelkämpfen, auch wenn der Sonntag an der Esseler Straße nicht gut besucht war. „Am Samstag waren knapp 150 Zuschauer da, auch der Verkauf war in Ordnung. Warum die Resonanz am Sonntag nicht so gut war, kann ich nicht sagen, das war schon enttäuschend“, sagt der Vorsitzende Dirk Zaufke.

„Der Modus aber kam uns als Ausrichter entgegen, denn so mussten wir nur an zwei Tagen auf unsere Ehrenamtler zurückgreifen und nicht wie in der Vergangenheit an sieben Tagen.“ Zaufke will jetzt das Gespräch mit den anderen Vereinsverantwortlichen und dem SSV abwarten, ob an der Austragungsform festgehalten wird.

Unter den Trainern waren Befürworter und Gegner der neuen Turnierform recht gleichmäßig verteilt, Optimierungsvorschläge gab‘s auch. Für Titanias Trainer Frank Richert war der Modus in Ordnung. Aber: „Man sollte die Stadtmeisterschaft direkt nach Saisonende spielen, so als Abschluss“, so Richert. In dieselbe Kerbe schlägt der Coach von RWE. „Der Termin war sicher nicht optimal. Direkt nach Ende der Spielzeit und dann ab in den Urlaub wäre besser. Und ich würde die Alten Herren wieder mit einbinden. Irgendwie machen die das Ganze rund und bringen auch Zuschauer mit“, sagt Andreas Albersmann.

Jürgen Pakularz vom FC 26 hingegen, der Trainer Andreas Klemm vertrat, war vom neuen Modus nicht angetan. „Wir hatten an beiden Tagen nur knapp eine Stunde Pause zwischen unseren Spielen und trafen auf Gegner, die noch keine Partie absolvieren mussten. Optimal war das nicht“, sagt er. „Mir hat der alte Modus besser gefallen, denn auch die Alten Herren gehören zu diesem Turnier dazu.“

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