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Großer Jubel herrschte bei der Spvgg. Erkenschwick nach dem Treffer zum 1:2 in der 82. Minute.

Fußball Westfalenliga

Darum müssen die Anhänger der Spvgg. Erkenschwick geduldig sein in dieser Saison

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Die jeweils ersten 45 Minuten der beiden Spiele gegen SV Sodingen (1:1) und in Brünninghausen (1:3) waren bei der Spvgg. Erkenschwick zäh. Das sind die Gründe:  

Trainer Ahmet Inal spricht nach vier Punkten aus zwei Spielen und dem Erreichen des Kreispokal-Achtefinals zwar von einem "guten Start". Es war aber auch ein Stolperstart: Ähnlich wie beim 1:1 gegen Sodingen, hatten die Schwarz-Roten Anlaufprobleme in Brünninghausen. 

Solche Spiele, fürchtet Inal, könnten die Regel werden in dieser Saison: „Ich habe nach dem Spiel noch mit meinem Trainerkollegen gesprochen in Brünninghausen, und der bestätigte mir: Sein Ziel war es, gegen uns erst einmal die Räume ganz eng zu machen, um uns dann auszukontern. Der Gegner weiß, dass wir über schnelle, technisch versierte Leute verfügen.“

"Besser ist, wir machen früh ein Tor"

Müssen sich die eigenen Anhänger damit auf weitere Geduldsspiele gefasst machen? Ausschließen will der Trainer das nicht. Inal: „Besser ist natürlich, wir machen früh ein Tor, aber das sagt sich so leicht.“

Was ein Tor bewirken kann, hatte sein Team nach dem 0:1 in Brünninghausen erlebt. „Der Gegner wurde offener, wir hatten die Räume“, so Timo Conde. Der Stürmer war mit einem Tor und der Vorarbeit zum 1:2 einer der entscheidenden Spieler auf dem Platz.

Wie es auch Philipp Amft war. Der zeigte erneut eine fehlerfreie Partie und bewahrte seine Farben mit einigen starken Reaktionen vor einem Rückstand.

Starke Torhüter-Leistung ist kein Zufall

„Diese Leistung ist kein Zufall“, sagt Trainer Inal. „Unser Torwarttrainer Christian Kelm arbeitet mit den Jungs sehr gezielt. Das macht sich jetzt bezahlt.“

In dieser Woche kehrt Sören Stauder zurück aus dem Urlaub. Stauder, als Nummer eins verpflichtet, hatte fast die komplette Vorbereitung verpasst. Einen Grund im Tor zu wechseln sieht Ahmet Inal gerade nicht: „Das ist eben Konkurrenzkampf. Genau so wollen wir ihn haben.“

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