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FC-Keeper Jonathan Peters kann in dieser Szene den Wurf von Patrick Hoffmann parieren.

„Strulli“ sichert verdienten Punkt

32:32 gegen TuS Westfalia Hombruch II

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OER-ERKENSCHWICK - Und wieder gibt es keinen Sieg für den Spitzenreiter. Nach HSG Rauxel-Schwerin strauchelt auch TuS Westfalia Hombruch II in der Willi-Winter-Halle. Der Favoritenschreck der Bezirksliga heißt FC 26.

Warum nicht immer so, wird sich der eine oder andere auf den Rängen am Sonntagabend nach dem dramatischen 32:32 (20:17) gefragt haben. Fest steht, dass dem FC im Abstiegskampf mit solchen Leistungen nicht bange sein muss. Zumindest hat die Mannschaft von Jens Körner gezeigt, dass sie mit allen Teams der Liga mithalten kann. Vor allem im ersten Durchgang brannten die Gastgeber, wieder angeführt vom starken Markus „Ente“ Engberding, in der Offensive ein Feuerwerk ab. Im Abschluss gab’s kaum Fehlversuche. Nach furioser Anfangsviertelstunde standen bereits 15 Treffer auf der Habenseite des FC 26. Torben und Mats Wyink trafen gleich in der ersten Minute zum 2:0. Bei Hombruch war es zunächst nur der effektive Patrick Hoffmann, der seine Mannschaft mit knallharten und präzisen Würfen im Spiel hielt. Von den ersten sechs Hombrucher Treffern gingen vier aufs Konto des Routiniers.

Doch der FC schien zunächst einem sicheren Sieg entgegenzusteuern. „Ente“ Engberding, der gegen Rauxel-Schwerin in erster Linie Denker und Lenker im Aufbau war, glänzte am Sonntag auch als Vollstrecker. Immer wieder wuselte er sich durch die Gästeabwehr, traf sechsmal. Sein erster Treffer zum 11:6 bedeutete die erste Fünf-Tore-Führung für die Hausherren. Beim 15:9 nach nur 15 Minuten waren es sogar schon sechs Tore Vorsprung.

Bis zum Seitenwechsel hatte sich der Tabellenführer wieder gefangen. Marc Lauritsch traf zum 20:17-Pausenstand in Überzahl. Kurz zuvor hatte Engberding eine Zwei-Minuten-Strafe kassiert.

So startete der FC in Unterzahl in die zweiten 30 Minuten. Der Vorsprung hielt aber zunächst. Tobias Schlechtrimen erzielte nach 36 Minuten das 22:18. In die letzte Viertelstunde rettete der FC beim Stande von 26:23 noch einen Drei-Tore-Vorsprung. Danach häuften sich aber die Fehler bei der Körner-Truppe, die sich am Ende wieder einmal selbst um den möglichen Sieg brachte. Zehn Minuten vor dem Ende schaffte Hombruch durch Julien Quandt das 27:27. Jetzt war’s ein völlig offenes und mitreißendes Handballspiel. Der FC hatte fünf Minuten vor dem Ende beim 29:29 Ballbesitz und Überzahl, konnte die Chancen aber nicht nutzen. In der Schlussminute, die der FC nach Zeitstrafe für Mats Wyink in Unterzahl bestreiten musste, überschlugen sich die Ereignisse. Erst traf Max Lauber für Hombruch zum 30:31. Dann schaffte Christian Drüppel per Siebenmeter den Ausgleich. Und auch auf das 31:32 per Siebenmeter von Marc Lauritsch – 20 Sekunden vor dem Abpfiff – hatte der FC noch eine Antwort. Mit der Schlusssirene erzielte Sebastian Dücker, Spitzname „Strulli“, vom Kreis den 32:32-Endstand.

„Meine Mannschaft hat sich den Punkt verdient. Die Jungs haben Einsatz gezeigt, stark gekämpft. Ich habe viele gute Ansätze gesehen. Am Ende sind wir natürlich auch traurig, dass es trotz der hohen Führung nicht zum Sieg gereicht hat. Wir wissen aber, wo wir herkommen, und da hilft der Punkt natürlich, dass wir von da schnell wegkommen“, meinte Jens Körner.

FC 26 (Tore):

Peters, Chnieleweski, Dücker (2), Kusmierz (2), Drüppel (8), Gulik (4), T. Wyink (6), M. Wyink (3), Schlechtrimen (1), Turowski, Engberding (6)

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