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Auf Torjäger Burak Umar muss der FC lange verzichten.

Stürmer verletzt sich schwer

Burak Umar fällt lange aus

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OER-ERKENSCHWICK - B-Kreisligist FC 26 Erkenschwick, der am Sonntag (14.30 Uhr) bei Westfalia Vinnum II in die Rückrunde startet, muss die Saison in der „B4“ ohne Burak Umar beenden. Der Torjäger zog sich im Testspiel am Donnerstagabend beim SSC Recklinghausen eine schwere Verletzung zu.

Im Testspiel zwischen dem SSC Recklinghausen (Platz sieben Kreisliga B3) und dem FC 26 Erkenschwick auf dem Kunstrasenplatz „Lange Wanne“ in Recklinghausen lief am Donnerstagabend die 22. Minute, als der flinke FC-Angreifer Burak Umar fünf Meter vor dem Tor an den Ball kam und den Abschluss suchte. SSC-Verteidiger Michael Schorn ging in höchster Not dazwischen. Der Ball landete im Toraus. Der Schiedsrichter entschied auf Eckstoß. Die Bewertung dieser Szene fällt höchst unterschiedlich aus.

Während FC-Coach Andreas Klemm ein klares Foul Schorns gesehen haben will und von einer Fehlentscheidung spricht, weist SSC-Trainer Volker Bärwald jegliche Schuld seines Abwehrmannes an der schweren Verletzung Umars von sich, der mit Sprunggelenksfraktur und Bänderrissen im linken Knöchel sofort per Notartzwagen ins Prosper-Krankenhaus musste. Dort wurde er am Abend noch notoperiert. „Das war noch nicht einmal ansatzweise ein Foulspiel. Der Schiri stand zwei Meter daneben“, versichert SSC-Coach Bärwald. „Unser Spieler klärt den Ball ins Aus. Der FC-Spieler springt hoch und kommt unglücklich auf“, beschreibt der Trainer die Situation. Noch am Abend, als er von der schweren Verletzung des Spielers erfuhr, habe er über die Homepage des FC 26 die Genesungswünsche seiner Mannschaft übermittelt. „Das ist aber keineswegs als Schuldeingeständnis zu verstehen.“

Dass seine Mannschaft das Testspiel in Recklinghausen nach 1:0-Führung (Torschütze Joel Göttken/22.) am Ende mit 1:5 noch verlor, interessierte FC-Coach Klemm danach nur noch am Rande. „Vermutlich hat sich Johanes Hülsken noch einen Muskelfaserriss zugezogen“, befürchtet der Trainer. Auch ein Einsatz von Mehmet Öztürk am Sonntag sei eher unwahrscheinlich. „Das macht es für uns nicht leichter. Aber Jammern bringt uns nicht weiter“, sagt Klemm.

In bislang fünf Aufeinandertreffen mit Vinnum II seit 2015 gab’s ausnahmslos Siege für die Rapener. Den letzten am ersten Spieltag der Hinrunde, als Joel Göttken mit Doppelpack, Mehmet Öztürk und eben Burak Umar ebenfalls in Olfen aus einem 0:2-Rückstand noch einen 4:2-Erfolg machen konnten. Dass das Rückspiel wieder in Vinnum stattfindet, darauf haben sich die Vereine bereits am Donnerstag geeinigt. „Weil bei uns nicht gespielt werden kann, verzichten wir aufs Heimrecht“, erklärt Klemm.

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