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Frank Adamski (r.) und RWE besiegten Suderwich II mit 6:0.

Suderwich II ist ohne Chance

RWE gewinnt locker mit 6:0

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OER-ERKENSCHWICK - Ein Topspiel war das sicher nicht. Dafür war Tabellenführer RWE der SG Suderwich II viel zu überlegen. Und vor allem hatten die Honermänner einen Torsten Stondzik dabei, der sich selbst übertraf.

Vier Treffer, allesamt im ersten Durchgang erzielt, gingen beim ungefährdeten 6:0 (4:0)-Sieg aufs Konto von „Toto“ Stondzik, der die Partie mit Blitz-Hattrick in 16 Minuten bereits in der Anfangsphase im Alleingang entschied.

Respekt gebührt dennoch den Gästen, die sich trotz des schnellen Dreierpacks nicht ergaben und mit der richtigen Einstellung ein Debakel am Mühlenweg verhinderten. Nicht verhindern konnte Suderwichs Cedric Kluge das schnelle 1:0 nach nur fünf Minuten. Vielmehr war es sogar der Abwehrspieler selbst, der Stondzik den Führungstreffer quasi auf dem Silbertablett servierte. Leicht ließ sich Kluge am eigenen Strafraum den Ball abnehmen. Stondzik schob zum 1:0 ins lange Eck. Offenbar hatten sich die Qualitäten des Ex-Oberligaspielers in Reihen der Truppe von Trainer Andreas Albersmann noch nicht bis nach Suderwich herumgesprochen. Auch nicht, dass Stondzik über eine exzellente Schusstechnik verfügt. Nach dem Treffer zum 2:0, als der RWE-Spielmacher den Ball aus 25 Metern in den Torwinkel jagte, dürften alle „Surker“ diesbezüglich etwas schlauer sein. Und nur eine Minute später tanzte Stondzik gleich drei, vier Abwehrspieler aus und machte mit dem 3:0 früh den Deckel drauf (16.). Danach beruhigte sich die Partie etwas. Stondzik schnürte mit dem 4:0 noch den Viererpack (34.).

Nach dem Wechsel traf der verspätet am Mühlenweg eingetroffene und erst zur zweiten Halbzeit eingewechselte Florian Pagels zum 5:0 (78.). Rudolf Behrenswerth machte nach Flanke von Fabian Weisser, der nach langer Verletzungspause ins Team zurückgekehrt war, mit dem 6:0-Endstand das halbe Dutzend voll (84.). Suderwichs Torwart Jan Schmatzberger hatte sich zuvor bei Pagels’ Treffer zum 5:0 verletzt. Für ihn ging mit Julian Schell ein Feldspieler zwischen die Pfosten.

„Wir wollten dem Gegner gleich zu Beginn zeigen, wer hier Herr im Hause ist. Das hat mit den drei schnellen Toren von Stondzik natürlich super geklappt. Im zweiten Durchgang haben wir dann noch reichlich Chancen liegengelassen“, meinte ein unterm Strich zufriedener RWE-Coach Andreas Albersmann nach Spielende.

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