Zieht sich aus dem Trainergeschäft zurück: Titanen-Trainer Frank Richert.

Fußball Kreisliga B

Frank Richert legt das Traineramt bei Titania Erkenschwick ab sofort nieder

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Seit Dienstag ist Frank Richert nicht mehr Trainer des B-Ligisten SV Titania Erkenschwick. Ein Duo und der bisherige Co, Markus Pliska, übernahmen die Leitung.

Aus „plötzlich auftretenden und persönlichen Gründen“, so formulierte es Frank Richert am Mittwoch, hat er sein Traineramt aufgegeben. Näher will Richert nicht auf die Gründe eingehen. Bereits am Dienstagabend leiteten Bastian Prymus, Christian Große und Martin Pliska die Trainingseinheit. 

Trennung hat nichts mit der Auftaktniederlage zu tun

„Mir ist ganz wichtig zu sagen, dass es nichts mit der 2:3-Auftaktniederlage zu tun hat und wir nicht im Streit auseinandergehen“, sagt der 56-Jährige. Er musste diesen Entschluss fällen, relativiert aber gleich: „Wir reden hier von Kreisliga-Fußball. Es gibt Dinge im Leben, die Priorität haben.“ Es sei ein „saublöder“ Zeitpunkt für den Verein. Schließlich liegt gerade erst der erste Spieltag hinter der Mannschaft. „Aber es hat sich ganz spontan ergeben und lässt sich nicht ändern.“

Prymus und Große sind vielleicht auch eine längerfristige Lösung

Titanen-Geschäftsführer Bernd Hülzebos: „Wir sind sehr traurig, dass das jetzt so ist.“ In den knapp vier gemeinsamen Jahren sei auch außerhalb des Fußballs eine Freundschaft entstanden. „Wir alle drücken ihm die Daumen“, sagt Hülzebos. Er ist froh, dass Richert als Beisitzer dem Verein verbunden bleiben wird. Mit Bastian Prymus und Christian Große wurde ein Duo gefunden, das von nun an die Verantwortung für die Mannschaft übernehmen wird. „Auf jeden Fall ist es eine sehr gute Übergangslösung, vielleicht gar eine längerfristige“, sagt Hülzebos. Prymus und Große sind Urgesteine von Titania Erkenschwick. Prymus spielt dort seit der Jugend, Große seit knapp sechs Jahren. Die Mannschaft sei mit der Lösung zufrieden und stehe hinter dem neuen Trainergespann, erläutert der Geschäftsführer.

Ziel Aufstieg wird relativiert

Große und Prymus gehörten in den vier Jahren zum Richert-Team, verletzten sich zuletzt jedoch. Prymus kuriert eine Fersenverletzung aus, Große einen Kreuzbandriss. Das vor der Saison ausgegebene Ziel, der Aufstieg in die Kreisliga A, relativiert Große allerdings ein wenig. „Oben mitspielen, wollen wir aber auf jeden Fall.“

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