Triathlet Andreas Niedrig aus Oer-Erkenschwick posiert im Oktober 2019 mit seinem Rad auf Hawaii.
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Andreas Niedrig, hier vor seinem letzten Start auf Hawaii, hat die Quali für die Triathlon-WM in der Tasche.

Der Triathlon-Fuchs will es wieder wissen

Immer wieder aufsteh'n: So verarbeitet Andreas Niedrig sein Hawaii-Trauma

  • Olaf Krimpmann
    vonOlaf Krimpmann
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Dieser Mann ist immer für Überraschungen gut: Andreas Niedrig hat's wieder getan. Wer gedacht hatte, den Oer-Erkenschwicker würde sein vorzeitiges Aus bei der Triathlon-WM auf Hawaii im Oktober aus der Bahn werfen, der irrte sich kolossal.  

Der 52-jährige Oer-Erkenschwicker hielt sich nicht lange zurück, startete am Wochenende beim Ironman in Cozumel (Mexiko). Den Langdistanz-Wettkampf beendete Andreas Niedrig nach 9:26 Stunden als Erster seiner Altersklasse. Der Oer-Erkenschwicker hat damit automatisch die Qualifikation für die kommende WM auf Hawaii im Oktober 2020 in der Tasche.

Das ist die Ironman-Serie (externer Link).

Ob er startet, ist nicht sicher - aber er hat die Option

Ob Andreas Niedrig dort an den Start gehen wird, ist offen. "Ich habe zumindest die Option", so ein sichtlich geschaffter, aber auch glücklicher Athlet.

Den hatten die tropischen Temperaturen im mexikanischen Tourismus-Paradies zu schaffen gemacht. "Es war unfassbar heiß, es war ein reines durchquälen", berichtet der Oer-Erkenschwicker. 

Das ist der Mensch Andreas Niedrig (externer Link).

Platz 60 im Gesamtklassement

Beim Ironman Mexiko nahmen 1.724 Athleten teil. In der Gesamtwertung landete Andreas Niedrig dabei auf den 60. Platz, seine Altersklassenwertung (M50 - 55) gewann er. Dort waren 165 Athleten gemeldet. Bei einem Ironman-Rennen haben die Athleten zunächst 3,8 Kilometer zu schwimmen, es folgt ein 180-km-Radrennen ehe der Marathonlauf über 42,195 Kilometer folgt.  

Bei der WM 2019 auf Hawaii hatte Andreas Niedrig aufgeben müssen. schon nach dem Schwimmen peinigten ihn Rückenschmerzen, die auf dem Rad noch schlimmer wurden. Auf der Laufstrecke gab er dann auf.

Jetzt hat er mehr als zehn Monate Zeit, sich auf Hawaii vorzubereiten - auch wenn es zunächst "nur" eine Option ist. 

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