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Für Sedat Kilicarslan endet die Zeit als Trainer bei GWE am Sonntag.

Unentschieden reicht zum Klassenerhalt

GW Erkenschwick II zum Saisonfinale nach Westerholt

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HERTEN - Mit einem Remis beim SV Westerholt II kann GWE II den Klassenerhalt in der B4 schaffen. Für den Trainer ist es ein Abschiedsspiel.

Sedat Kilicarslan ist seit vier Jahren Trainer bei GW Erkenschwick. Das Saisonfinale auf dem Kunstrasenplatz an der Hertener Kuhstraße ist sein letztes als Coach bei den „Fröschen“, wie er sagt. „Man hat mir mitgeteilt, dass es für mich keine Aufgabe mehr gebe als Trainer bei Grün-Weiß“, sagt Kilicarslan enttäuscht, im Verein nur kurz „Sepp“ genannt. Denn eigentlich hätte er gerne weitergemacht, wie er versichert. „Man hat mich aber nicht gefragt“, sagt er. Was genau aus den beiden Kreisliga-B-Teams von GWE in der kommenden Saison wird, darüber werde aktuell viel gesprochen. Aber eben nicht mehr mit Kilicarslan. Der Coach, der auch als Spielertrainer hin und wieder selbst in der Saison noch aufgelaufen ist, will die Spielzeit vernünftig zu Ende und die Mannschaft auf dem aktuellen Tabellenplatz zwölf ins Ziel bringen.

Relegationsplatz durch Spvgg. II

Dazu ist wohl ein Sieg beim Tabellen-15. aus Westerholt nötig, der drei Punkte Vorsprung auf Schlusslicht TuS Henrichenburg II hat. Unklar ist derweil noch die Zahl der Absteiger aus den vier Kreisliga-B-Staffeln. Dass die vier Letzten der vier Ligen direkt in die Kreisliga C absteigen müssen, steht so in den Durchführungsbestimmungen. „Da steht aber auch, dass ein weiterer Absteiger ermittelt werden müsse, weil eine neue Mannschaft in der Kreisliga B aufgenommen wird“, sagt Kilicarslan. Bei dieser „neuen Mannschaft“ handelt es sich um das neu gegründete Team II der Spvgg. Erkenschwick. Das hatte nach dem Abstieg aus der Bezirksliga zuletzt ein Jahr pausiert und will in der Kreisliga B einen Neuanfang starten. Um die Sollstärke von 64 Mannschaften (4x16) in der Kreisliga B zur kommenden Saison nicht zu überschreiten, müsste also mindestens ein weiterer Absteiger ermittelt werden.

Mratzny und Oeynhausen fehlen

Kilicarslan geht aber ganz klar davon aus, dass es nicht GWE II sein wird. „Wir spielen voll auf Sieg“, sagt der Coach. Dabei muss er aber sicher auf Jan Mratzny und zu 99 Prozent auf Danny Oeynhausen verzichten, der im Kurzurlaub in der Nähe von Hamburg weilt. „Danny hat zwar angeboten, kurzfristig zum Spiel zu kommen. Das fand seine Freundin aber ganz und gar nicht witzig“, sagt Kilicarslan. Oeynhausen und Mratzny hatten in der Vorwoche beim so wichtigen 2:1-Sieg gegen Waltrop die beiden GWE-Tore erzielt.

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