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Daniel Gohrke (r.) trifft in Bochum auf seinen Ex-Klub.

Wasserball-Verbandsliga

WSG Vest peilt zweiten Sieg an

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BOCHUM - Der Start in die neue Verbandsliga-Saison ist den Wasserballern der WSG Vest eindrucksvoll geglückt. Mit einem ungefährdeten 15:5-Heimerfolg gegen den Aachener SV II übernahm die Spielgemeinschaft aus TuW Recklinghausen und SV Neptun Erkenschwick gleich mal die Tabellenspitze. Die zu verteidigen gilt es am Samstagabend im Auswärtsspiel beim SV BW Bochum II. Anschwimmen im Uni-Bad in Bochum ist um 18.15 Uhr.

„Ich will uns nicht zum Favoriten erklären“, sagt WSG-Spielertrainer Daniel Gohrke, „aber wir fahren schon dahin, um zu gewinnen. Und das ist auch möglich.“ Bochum habe konzeptionell ein junges Team für die Verbandsliga am Start. „Da werden keine Stars im Becken auftauchen, vielleicht der eine oder andere ältere Spieler, der die Jungen führen soll“, vermutet Gohrke, der in seiner Glanzzeit selbst viele Jahre in der Bundesliga die Badekappe der Blau-Weißen trug.

„Bochum ist immer eine kleine Wundertüte. In der Vergangenheit hatten die aber immer eine gute zweite Mannschaft.“ Eine gute „Zweite“ hat auch die WSG Vest, die unter der Woche mit 12:6 bei WSV Bocholt II erfolgreich in die Nordwestfalenliga gestartet ist. Dass sich Udo und David Greine aber bei der WSG Vest abgemeldet haben, um fortan für Duisburg in der Zweiten Liga zu spielen, werde vor allem die Zweite merken, vermutet Gohrke. Zudem zieht Thomas Schenk, der beim 12:6 fünf Treffer erzielte, aus beruflichen Gründen nach Aalen (Baden-Württemberg). „Das schmerzt sehr. Er ist vermutlich unser bester Schwimmer und ein echter Malocher, auch in der Ersten“, sagt Gohrke, der noch eine vage Hoffnung hat, dass Schenk heute Abend nach seinem letzten Spiel gegen Aachen in Bochum noch ein weiteres „letztes Spiel“ für die WSG bestreitet. „Er will zumindest versuchen, in Bochum dabei zu sein.“ Auf der anderen Seite sei die WSG aber durch die „Rückkehr“ von Torjäger Kevin Leismann – fünffacher Torschütze gegen Aachen – im Angriff wieder variabler. „Kevin ist nach seiner Pause wieder richtig heiß und hat jetzt drei Monate hart für sein Comeback trainiert“, lobt ihn der Coach.

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