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Daniel Gohrke haderte mit der eigenen Leistung.

Wasserball

Der WSG Vest gelingt die Pokal-Überraschung

OER-ERKENSCHWICK - Starker Auftritt der Wasserballer der WSG Vest in der ersten Runde des NRW-Pokals: Das Verbandsliga-Team der Spielgemeinschaft von SV Neptun Erkenschwick und TuW Recklinghausen-Süd schlug den klassenhöheren SV Schermbeck mit 10:7 (0:2, 2:0, 3:3, 1:1 – 4:1) nach Fünfmeter-Werfen.

Für die WSG war es quasi der Sprung ins kalte Wasser: „Denn es war für uns die erste wirkliche Trainingseinheit in diesem Jahr“, sagte Spielertrainer Daniel Gohrke. Der Gast aus Schermbeck trat in guter Besetzung an und spielte nach Gohrkes Einschätzung auch „recht stark“ auf.

Doch der Verbandsligist hielt sehr gut dagegen. Ein Sonderlob kassierte Torwart Torsten Trieba, der mit starken Paraden glänzte.

„Wir hatten die besseren Möglichkeiten. Ich habe alleine drei super Chancen vergeben. Es war mehr drin für uns. Daher war der Sieg unterm Strich verdient“, ist Daniel Gohrke überzeugt.

Ab der 24. Minute musste das WSG-Team allerdings ohne Gohrkes Trainerkollegen an Land, Andreas Knillmann, auskommen.

Dieser hatte das Gefühl, dass die Schiedsrichter Kevin Leismann sehr benachteiligten: „Und da ist ihm die Hutschnur hochgegangen. Er hat den Ball gegen die Decke geschossen und musste den Schwimmbereich verlassen.“

Dieser Vorfall schien dem Team zusätzlichen Motivationsschub gegeben zu haben. Denn im Fünf-Meter-Werfen trafen sowohl Gohrke, Leismann und Philipp Jendreiko, während die Gäste aus Schermbeck zwei Würfe neben das Tor setzten. So stand am Ende der umjubelte 10:7-Erfolg.

Bislang wurden erst zwei der 16 NRW-Pokal-Partien ausgetragen, daher steht der nächste Gegner der WSG Vest noch nicht fest. Und auch wann die zweite Runde ausgetragen wird, ist derzeit nicht bekannt.

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