Andreas Ovelhey (li.) nach seinem Tor zur 1:0-Führung der Spvgg. Erkenschwick in Kinderhaus. Rechts: Christoph Kasak.
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Torschütze Andreas Ovelhey (li.) und Christoph Kasak bejubeln die 1:0-Führung für die Spvgg.

Fußball-Westfalenliga

Erster Saisonsieg: Spvgg. gewinnt in Kinderhaus mit 4:0

  • Christine Horn
    vonChristine Horn
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  • Olaf Krimpmann
    Olaf Krimpmann
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Endlich ist er da, der erste Sieg für die Spvgg. Erkenschwick in dieser Westfalenliga-Saison. Im Nachholspiel gewann das Team von David Sawatzki am Mittwoch Abend mit der besten Saisonleistung beim SC Westfalia Kinderhaus mit 4:0.

Die Spvgg. erwischte einen guten Start: Skandar Soltane, der nach einer Verletzungspause wieder in die Startelf gerückt war, wurde freigespielt. Er kam acht Meter vor dem Tor zum Abschluss, schoss aber SC-Torhüter Tim Siegemeyer an (4.). Danach hatte Kinderhaus mehr vom Spiel, erarbeitete sich aber nichts Zwingendes. Es entwickelte sich vor rund 250 Zuschauern – darunter auch 50 mitgereiste Spvgg.-Fans – ein sehr hektisches und emotionales Spiel. Es musste nachgeholt werden, da die für den ersten Spieltag angesetzte Begegnung coronabedingt verlegt werden musste.

Spvgg. behält einen kühlen Kopf

Doch die Schwicker behielten einen kühlen Kopf – vor allem bei Standardsituationen: Nach einem Freistoß von Soltane in der 13. Minute war der aufgerückte Innenverteidiger Andreas Ovelhey zur Stelle und brachte per Kopfball die Spvgg. in Führung.
Es folgten wütende Angriffe von Kinderhaus, die Spvgg. wackelte: Lucas Keysberg, der lange verletzt war und gestern seine Saisonpremiere feierte, sah früh die Gelbe Karte.

Andreas Ovelhey beweist Köpfchen

Dann ein Schockmoment für das Sawatzki-Team: Denn ein Diagonalball landete bei Fereira Dos Santos, der in den Strafraum eindringen konnte und abzog: Doch Spvgg.-Torwart Sören Stauder entschärfte die Situation mit einer starken Parade (26.).
Kinderhaus blieb am Drücker, aber die Spvgg. schaffte es, Entlastung zu schaffen. Und in der 35. Minute war es wieder Ovelhey, der per Kopf traf: nach einer Ecke von Soltane – 0:2.

Soltane trifft mit Flachschuss aus 18 Metern

Nach der Pause schalteten die Gäste noch einen Gang höher: Sie setzten den Gegner im Strafraum unter Druck: Behnan Sarikiz erzwang den Ballgewinn, legte ab auf Soltane, der aus 18 Metern abzog und auf 0:3 erhöhte (52.).
Doch damit nicht genug: Hatten die Schwicker bis zu diesem Spieltag erst drei Tore erzielt, so kamen sie gestern richtig in Torlaune: Wieder nach einer Standardsituation – Soltane hatte die Ecke getreten – erzielte Christoph Kasak mit einem Schuss aus der Drehung das Tor Nummer vier (56.).

David Sawatzki: „Endlich haben sich die Jungs belohnt“

Dann verflachte das Spiel, es war in dieser Phase geprägt von vielen Unterbrechungen wegen Verletzungen, Fouls und Wechseln. Und fast wäre noch das 0:5 gefallen: Doch beim Schuss von Sarikiz in der 86. Minute grätschte Joschka Brüggemann noch dazwischen, sodass es beim verdienten 0:4-Auswärtssieg blieb.
Entsprechend erleichtert war dann auch Coach Sawatzki: „Es ist ein megacooles Gefühl. Endlich haben sich die Jungs mal belohnt, der Knoten ist heute geplatzt. Ich hoffe, dass sie die zwei guten Leistungen ins Rödinghausen-Spiel mitnehmen und auch da erfolgreich sind.“ So war die Ausgangslage der Spvgg. vor dem Spiel in Kinderhaus.

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