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Jan-Bernd Kruth und der HSC Haltern-Sythen dürfen sich in der neuen Umgebung auf harte Gegenwehr einstellen.

Handball

Knifflige Aufgaben zum Start für Handballer der PSV und Haltern-Sythen

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Am Wochenende startet im westfälischen Handball die Saison 2019/2020. Wo stehen Oberligist HSC Haltern-Sythen und Verbandsligist PSV Recklinghausen? Die Antwort könnte es in den ersten Spielen geben. 

Bei Aufsteiger Haltern weiß Trainer Gerard Siggemann: "Der Klassenerhalt wäre höher einzuschätzen als der Aufstieg." Etliche Verbandsligameister haben sich in den vergangenen Jahren schwer getan, viele sind nach nur einer Spielzeit aus der Oberliga wieder abgestiegen. Das Schicksal ereilte auch den HSC Haltern-Sythen in der Saison 2007/2008, als der Klub letztmals in der Oberliga spielte.

Damit es diesmal besser läuft, hofft der Trainer auf mehrere Faktoren: Zum einen auf die Heimstärke seines Teams, das mit dem eigenen Publikum im Rücken immer noch eine Ecke besser spielt. Dann muss der HSC Antworten finden auf die körperliche Überlegenheit vieler Gegner.  „Aber wir dürfen auch nicht die gewisse Leichtigkeit verlieren, die wir in der Verbandsliga an den Tag gelegt haben", so der Trainer.

Andersen und Philipp Schrief fallen definitiv aus

Ob's klappt? Am Samstag kommt es gleich zu einem wichtigen Duell, denn mit TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck stellt sich ab 19.30 Uhr eine Mannschaft in der Sporthalle des Schulzentrums vor, die in der vergangenen Saison erst spät den Klassenerhalt sichern konnte und die nach einem großen personellen Umbruch auch diesmal eher zu den gefährdeten Teams gerechnet wird. Auf Halterner Seite fallen Nick Andersen (Sehnenverletzung im Finger) und Philipp Schrief (Hüftprellung) definitiv aus.

Erst am Sonntagabend um 18 Uhr greift die PSV Recklinghausen ins Geschehen ein, der Verbandsligist hat dabei die undankbare Reise zu Aufsteiger TG RE Schwelm anzutreten. "Das ist eine Mannschaft, die definitiv nicht gegen den Abstieg spielen wird", ist sich Recklinghausens Trainer Nadim Karsifi sicher.

Karsifi sieht einen starken Aufsteiger

Der Übungsleiter schätzt am Neuling die robuste Abwehr, aus der Schwelm ein Tempospiel aufzieht. "Darauf muss man sich erst einstellen können", sagt Karsifi. Wenigstens ist in der Dreifachhalle Schwelm (Milsper Straße) das Harzverbot aufgehoben, das Spiel am Sonntagabend darf also mit "Klebe" bestritten werden.

Die PSV reist voraussichtlich mit dem kompletten Kader an, allerdings plagten sich in dieser Woche etliche Kräfte mit den Auswirkungen von Erkältungen herum.    

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