Nicht nur die türkische Nationalmannschaft ist für den Militärgruß kritisiert worden - auch auf Fußballplätzen im Kreis Recklinghausen konnte man die Geste sehen.
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Nicht nur die türkische Nationalmannschaft ist für den Militärgruß kritisiert worden - auch auf Fußballplätzen im Kreis Recklinghausen konnte man die Geste sehen.

Fußball

Nach Militärgrüßen auf Fußballplätzen im Kreis RE: So hat die Affäre ihre guten Seiten

Die "Militärgruß-Affäre" hat vor einigen Wochen Wellen geschlagen. Jetzt hat das Verbandssportgericht bemerkenswerte Urteile u.a. gegen Genclikspor Recklinghausen, SG Hillen und DTSG Herten gefällt.

Alle Vereine wurden zu Geldstrafen verurteilt. Allerdings gehen die Summen nicht in die Verbandskasse, sondern sie sollen gemeinnützigen Organisationen gespendet werden.

Spenden an Unicef und Sea Watch nach Militärgruß im Kreis Recklinghausen

So muss beispielsweise Genclikspor Recklinghausen 150 Euro an Unicef spenden, Hillen die gleiche Summe an die Aktion Deutschland hilft e.V. und DTSG Herten 125 Euro an die Organisation Sea Watch.

Auch Vereine aus anderen Fußballkreisen wurden zu ähnlichen Geldstrafen verurteilt.

Am Wochenende 12./13. Oktober hatten mehrere deutschlandweit Mannschaften Tore und Siege mit einem Militärgruß gefeiert. Sie wollten damit eigenen Angaben nach die türkischen Soldaten grüßen, die sich im Kampf gegen die Kurden befanden.

Ein unerlaubtes politisches Statement im Fußballkreis Recklinghausen

Das Salutieren werteten die spielleitenden Stellen als politisches Statement. Solche Aktionen sind aber laut Spielordnung verboten.

Die Militärgruß-Affäre machte deutschlandweit Schlagzeilen, viele Medien berichteten unter anderem aus dem Kreis Recklinghausen. 

Diese Wellen schlug die Militärgruß-Affäre.    

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