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Kickoff für den Rest der Spielzeit: Die Recklinghausen Chargers (rote Hemden) starten ihre Oberliga-Abschiedstournee gegen die Münster Blackhawks.

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"Kleine Ziele"

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RECKLINGHAUSEN - Drei Spiele stehen in dieser Oberliga-Saison noch aus. Dass der Aufstieg in Deutschlands vierthöchste Spielklasse zu früh kam, weiß man bei den Recklinghausen Chargers längst. Das Heimspiel am Samstag (16 Uhr, Sportzentrum Hohenhorst) gegen die Münster Blackhawks ist jedoch mehr als die bloße Auftakt-Veranstaltung zur Abschiedstournee.

Nach neun Wochen Sommerpause läuten die Chargers die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit ein: „Wir wollen die Saison vernünftig beenden“, erläutert Sven Wauschkuhn, Defensiv-Koordinator bei den Chargers. Der ehemalige Linebacker ergänzt: „So ganz ohne Motivation gehen wir natürlich nicht an die Partie heran. Zwar ist Münster gleich ein harter Brocken. Aber Football ist oft ein Eins-gegen-eins. Und wenn ein Spieler sein Duell gewinnt, nimmt er viele Erkenntnisse mit. Auch in die neue Saison.“

In der Sommerpause wollten die Chargers den Resetknopf drücken. Der Neustart stand aber unter schwierigen Vorzeichen. „Unsere personelle Lage wird sich bis Saisonende auch nicht mehr bessern“, sagt Wauschkuhn. Headcoach Nils Müller verabschiedete sich aus studienbedingten Gründen für fünf Wochen, neben Verletzungen dezimierten Urlaube den Kader erheblich. „Es war viel Stückwerk. Individuell konnten wir die Spieler verbessern. Aber als Team konnten wir nur selten zusammentrainieren“, so Wauschkuhn.

Mit Lauf- und Krafteinheiten machten die Chargers in puncto Physis einen Schritt nach vorn. Aber: „Münster ist ein sehr physisches Team. Und damit haben wir unsere Probleme. Das holt man auch nicht mit neun Wochen Training auf“, so der Interimstrainer, der am Samstag wieder ins zweite Glied zurückrückt. Dann wird Nils Müller wieder übernehmen.

„Ein paar Sachen“, so der Defensiv-Trainer, „haben den Chef noch gestört. Daran feilen wir noch.“ Die Spielzüge wurden ausgedünnt. „Wir konzentrieren uns auf das, was wir können. Vielleicht können wir Münster damit ärgern“, so Wauschkuhn.

Und wenn nicht, dann in den restlichen Partien gegen die Münster Mammuts (7. September) und zwei Wochen später gegen die Siegen Sentinels. Dreimal müssen sich die Chargers noch quälen. „Wir gehen die Aufgaben mit großer Zuversicht an“, sagt Wauschkuhn.

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