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Tristan Brendel (l.), der sich gegen einen Bochumer Verteidiger durchsetzen muss, fing einen Pass in der Rebels-Endzone.

American Football

Spitzenreiter! Recklinghausen Chargers gewinnen deutlich bei den Bochum Rebels

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Die Recklinghausen Chargers sind in beeindruckender Manier in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Der Verbandsligist gewann das Revierduell bei den Bochum Rebels deutlich mit 34:6.

Die American Footballer vom Hohenhorst sind damit nach dem 13:35 bei den Siegen Sentinels in die Erfolgsspur zurückgekehrt und feierten den vierten Sieg im fünften Ligaspiel. Der Lohn: Zumindest für eine Nacht übernahmen die Recklinghausen Chargers die Tabellenspitze in der Verbandsliga. Die punktgleichen Konkurrenten Lippstadt Eagles (gegen die Hamm Aces) und Siegen Sentinels (bei den Sauerland Mustangs) waren erst am Sonntagnachmittag im Einsatz.

In Bochum tat sich die Formation der beiden Koordinatoren Steffen Löseke (Offensive) und Sven Wauschkuhn (Defensive), die Teamchef Eberhard Conrad vertraten, schwer. Dennoch führte Recklinghausen zur Halbzeit mit 6:0. Nach einem astreinen Tackling von Benedikt Becker gegen den Bochumer Ballträger nahm Dominik Richter den herrenlosen Ball auf und marschierte in die Endzone. Der Extrapunkt saß nicht. "Insgesamt sind wir aber nicht in Tritt gekommen", betont Löseke. "Wir waren oft nah an der Endzone, haben das Ei aber nicht reinbekommen. Das lief in zweiten Halbzeit viel besser."

Nach der Pause drehen die Chargers auf

Nach Wiederbeginn sorgten die Gäste für klare Verhältnisse: Marvin Ewald mit einem entschlossenen Lauf von der Mittellinie in die Bochumer Endzone (zum 12:0). Lucas Hölscher (zum 19:6) und Tristan Brendel (zum 26:6) fingen punktgenaue Pässe von Quarterback Marius Harnisch und brauchten nur noch in die Endzone spazieren. Zudem machte Luka Meyer aus einem eigentlich vermurksten Punt noch sehr viel, der Returner lief unbehelligt erneut in die Bochumer Endzone (zum 33:6). Die vier Extrapunkte verwandelte jeweils Kicker Dominik Flott souverän.

"Mit der zweiten Halbzeit sind wir super zufrieden", sagt Löseke. "Die Spielzüge haben richtig gut funktioniert." Selbiges Fazit zog auch Wauschkuhn, der jedoch eine Einschränkung machte: "Einmal haben wir gepennt." Mit einem Laufspielzug kamen die Rebels zum zwischenzeitlichen 6:13. "Ansonsten war es eine runde Leistung", betont auch Wauschkuhn.

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