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Stehen sich am Samstag erneut gegenüber: Die Recklinghausen Chargers (rot) und die Bochum Rebels.

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Recklinghausen Chargers hadern mit Verletzungspech und geben der Jugend eine Chance

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Es zeichnet sich ab: Im Verbandsliga-Derby (Sa., 15 Uhr, Stadion Hohenhorst) gegen die Bochum Rebels bauen die Recklinghausen Chargers auf bewährte Konzepte.

Taktisch will der Sportliche Leiter und Headcoach Eberhard Conrad nur minimal vom Erfolgsrezept (sechs Siege in acht Spielen) abrücken. Die Chargers bauen auf das Passspiel und wollen das Laufspiel erneut nur dosiert einsetzen.

Was unaufhaltsam zur Aufzählung der Ausfälle überleitet. Quarterback Marius Harnisch fehlt und wird von Steffen Löseke vertreten. Der erfahrene Spielgestalter kennt die Passkonzepte und Spielzüge, sodass Conrad von einer kurzen Anpassungsdauer ausgeht. Mit Marvin Ewald und Julian Wesselbaum fehlen aber zwei etablierte (und häufig gesuchte) Anspielstationen. Zudem sind die beiden Runningbacks (Ballträger) Robin Neumann und Kürsat Saglam verletzt. „Wir werden verstärkt Jugendspieler einbauen“, erklärt Conrad, der sich auf Abstimmungsprobleme (auch in der Defensive) vorbereitet: „Man kann nicht erwarten, dass sie sich sofort und perfekt ins System einfügen.“ Eine Rechnung mit sehr vielen Variablen eben.

Im Derby geht es auch ums Prestige

Dennoch: Der Tabellendritte erwartet das Schlusslicht, das weiterhin auf seinen ersten Erfolg der Spielzeit 2019 wartet. „Bochum wird Gegenwehr leisten“, ist sich Conrad sicher. Auch aufgrund der räumlichen Nähe beider Klubs gehe auch um eine Portion Prestige. „Unser Anspruch ist es definitiv, dieses Spiel zu gewinnen.“

Am 3. Oktober erwarten die Chargers dann zum Saisonabschluss Spitzenreiter Siegen Sentinels.

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