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Nils Müller übernimmt die Münster Mammuts.

American Football

Wechsel nach Münster

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HOHENHORST - Die Vorfreude auf die neue Aufgabe ist unüberhörbar: „Das wird sehr spannend“, sagt Nils Müller, ehemaliger Headcoach der Recklinghausen Chargers, der weiterhin in der Oberliga arbeiten wird.

Mit den Hohenhorstern ging es nach einer verkorksten Saison wieder zurück in die Verbandsliga. Für den Neustart stellte Müller sein Amt als Chargers-Headcoach zur Verfügung. Es sei Zeit für etwas Neues – für die Chargers und für den 26-Jährigen. Während die Hohenhorster noch nach einem neuen Cheftrainer suchen, wird Müller zur kommenden Saison zusammen mit Sascha Krotil den Oberligisten Münster Mammuts übernehmen.

Neben Münster bemühten sich auch die Essen Cardinals (Regionalliga) um Müller, der die „familiäre“ Variante wählte. Krotil lernte Müller während seiner Zeit bei der „Green Machine“, der NRW-Juniorenauswahl, kennen. Und: „In Münster kann ich auch mein Theologie-Studium weiter vorantreiben“, erklärt der Recklinghäuser.

Was die Aufgabe in der Universitätsstadt so reizvoll macht: Lokalrivale Münster Blackhawks. „Die Mammuts sind eher der Traditionsklub, die Blackhawks sind der neue, hippe Verein. Und langfristig wird Münster nur einen Verein im höherklassigen Football unterstützen können.“ Müller will selbstredend mithelfen, dass das Pendel zugunsten der Mammuts ausschlägt. Ein Beleg für die Football-Affinität der Münsteraner: Beim „American Sportsday“ an dem traditionell das Stadtderby ausgetragen wird, seien Zuschauerzahlen zwischen 4000 und 5000 keine Seltenheit.

„Die Vereinsphilosophie gefällt mir“, betont der Recklinghäuser. Die Mammuts besitzen seit Jahren einen durchgängig gut besetzten Unterbau aus der Jugend. Der neue Headcoach soll zusammen mit Krotil – wie schon bei der NRW-Auswahl – verstärkt Talente in den Seniorenbereich einbauen.

Und Müller wird keineswegs wortbrüchig. „Wenn es brennt, bin ich nur einen Anruf entfernt“, erklärte der 26-Jährige über seinen Ex-Klub vom Hohenhorst. Mit den Chargers bleibt Müller also stetig in Kontakt. So ist es fast schon ein Ritual, sich jeden Sonntagabend mit Quarterback Steffen Löseke und Defensiv-Koordinator Sven Wauschkuhn zum NFL gucken zu verabreden. „Das wird so bleiben“, sagt Müller. Er mag es eben familiär.

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