Hruitvik Ambekar (l.) stellt den Sechstklässlern der Bernard-Overberg-Realschule die nächste Übung vor.
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Hruitvik Ambekar (l.) stellt den Sechstklässlern der Bernard-Overberg-Realschule die nächste Übung vor.

Badminton

Nachwuchs lernt von Meister seines Fachs  -  Profi aus Indien zu Gast in Recklinghausen

  • Meike Holz
    vonMeike Holz
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Die Kinder und Jugendlichen der Sportklassen an der Recklinghäuser Bernard-Overberg-Schule erhalten einen Einblick in unbekanntere Disziplinen. Zurzeit  steht Badminton auf dem Stundenplan.

Und diesen schnellen Rückschlagsport lernen sie  von einem wahren Meister seines Fachs: Hruitvik Ambekar. Der indische Nationalspieler wird noch bis Anfang Dezember nicht nur in den Sportklassen sein Wissen vermitteln, sondern auch in den Trainingseinheiten des BC Recklinghausen. 

Speziell in den des sportlichen Nachwuchses, erklärt BCR-Vorsitzender Oliver Märtens. Auch für die Erwachsenen sei er hin und wieder „ein Sparringspartner“. 

Badminton ist  in Indien Volkssport

Mit der Begeisterung für seinen Sport – in Indien ist Badminton die Nummer eins – hat Hruitvik Ambekar die Schüler in kürzester Zeit angesteckt. 

In seinem Sport lerne man viel über Teamwork, für die persönliche Entwicklung und eine gute Ausbildung, erklärt der 19-Jährige, die Nummer 261 der Badminton-Weltrangliste. Ambekar, der täglich bis zu acht Stunden trainiert, setzt im Sportunterricht auf kurzweilige Übungen.  „Lernen mit Spaß ist die beste Motivation“, weiß Märtens aus Erfahrung. Das können die Schüler bestätigen.

Sportlehrer Folke Bender  (M.) und BSC-Vorsitzender Oliver Märtens (l.) mit  Hruitvik Ambekar.

Verständigungsprobleme gibt es mit dem Inder nicht, auch wenn die Jüngeren nur geringere Englisch-Kenntnisse haben. Der 19-Jährige zeigt die jeweiligen Übungen an und gibt Hilfestellungen.

 „Wir sind froh und dankbar, dass wir mit dem Badminton-Club so etwas auf die Beine stellen können“, sagt Schulleiter Elmar Sudeick. „Das ist eine tolle Kooperation.“ 

Die würde Sportlehrer Folke Bender gern mit anderen Sportvereinen eingehen. „Wir suchen weitere Partner.“ Vor allem, um Mädchen neue Sportarten vermitteln zu können. „Wie Cheerleading oder Selbstverteidigung“, sagt Bender.

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