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Nach ihrem fünften Heimspiel dieser Saison kann Citybasket endlich mit seinen Fans einen Sieg bejubeln.

Basketball

Citybasket kann auch Heimsiege

Recklinghausen - Im fünften Anlauf hat es geklappt. Die Erst-Regionalliga-Basketballer von Citybasket Recklinghausen haben beim 86:65 (47:32)-Erfolg über die BG Hagen ihren ersten Heimsieg dieser Saison gefeiert.

„Wir sind froh, dass wir endlich ein Heimspiel gewonnen haben“, bekannte Kapitän Christoph Bruns. Schlüssel zum Erfolg war das gute Zusammenspiel. „Wir sind nur schwer auszurechnen“, erkannte der 31-Jährige. Beleg hierfür: Neun von zehn Spielern punkteten. „Hagen hat es uns heute aber leicht gemacht.“

Das bestätigte BG-Trainer Kosta Filippou und wollte nichts schönreden: „Recklinghausen war bereit, zu kratzen, zu beißen und zu pushen. Wir sind die Intensität nicht mitgegangen.“ Dabei hatte die Statistik für Hagen gesprochen, das häufiger den Abschluss suchte als die Hausherren. „Das sollte eigentlich ein Vorteil sein“, sagte Filippou. Den Knackpunkt, warum seine Fünf diesen nicht nutzte, machte er schnell aus. „Wir haben unter einem Dreier-Syndrom gelitten.“ Nur drei von 24 Versuchen fanden ihr Ziel.

Wesentlich treffsicherer war die Mannschaft von Johannes Hülsmann. Nach ausgeglichenem Beginn legte Citybasket bis zur ersten Viertelsirene eine 21:17-Führung vor. Diese baute Citybasket kontinuierlich aus. Nach der Pause (47:32) schien sich aber der „Heimfluch“ fortzusetzen. Hagen startete mit einem 8:0-Punkte-Lauf in den dritten Abschnitt.

Worüber Hülsmann dankbar war: „In wackeligen Phasen wurden wir gut von den Rängen unterstützt. Das hat uns viel Kraft gegeben. Ich denke, dass wir das auch zurückgegeben haben.“ Und wie! Citybasket stellte schnell auf 64:44 (27.). „Über weite Strecken spielen wir richtig gut“, lobte der Coach, „manchmal sind wir aber noch zu nachlässig und etwas zu passiv.“ Derartige Phasen bestraften harmlose Hagener nicht. Dass Kosta Filippou einmal mehr Umstellungen vornehmen musste, wollte er nicht als Ausrede gelten lassen. Die elf Spieler, die er aufbieten konnte, „hätten mehr Widerstand leisten dürfen, können und müssen“, redete er nicht lange um den heißen Brei herum.

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